Kapitel Eins
Elara rannte durch den dunklen Wald. Ihr Herz schlug rasend schnell in ihrer Brust. Baumzweige peitschten über ihre Haut, doch sie lief weiter. Sie hatte etwas gesehen, das sie nicht glauben konnte. Männer, die sich unter dem Mondlicht in Wölfe verwandelten.
Starke Arme packten sie von hinten. Eine tiefe Stimme sprach dicht an ihrem Ohr.
„Hör auf zu rennen, kleines Menschlein.“
Er drehte sie um und drückte sie mit dem Rücken gegen einen Baum. Das Mondlicht fiel auf sein Gesicht. Er war groß und kräftig, mit silbernen Augen, die leuchteten. Sein Name war Kael Voss. Der Anführer.
„Du bist meine Gefährtin“, sagte er. Seine Stimme war tief und entschlossen.
„Ich bin es nicht“, erwiderte Elara leise.
Kael lächelte dunkel. Mit einer großen Hand umfasste er ihr Gesicht und küsste sie. Der Kuss war tief und voller Verlangen. Sein Körper presste sich hart gegen ihren. Sie spürte seine Hitze und seine Kraft. Seine Hand glitt an ihrer Seite hinab und schob sich unter ihren Pullover. Seine Finger berührten ihre nackte Haut. Wärme breitete sich in ihrem ganzen Körper aus.
Elara gab einen leisen Laut an seinem Mund von sich. Sie wusste, dass sie ihn wegstoßen sollte, doch ihr Körper gehorchte nicht. Der Kuss wurde immer heißer. Seine Zunge traf ihre, und sie erzitterte in seinen Armen.
Als er sich zurückzog, atmeten beide schwer.
„Du spürst es auch“, sagte er. Seine Augen brannten vor Begierde. „Du gehörst jetzt mir.“
Er hob sie mühelos auf seine Arme und trug sie tiefer in den Wald hinein.
Elara klammerte sich an ihn. Sie hatte Angst, doch ein Teil von ihr wollte, dass er sie weiter berührte.
„Wohin bringst du mich?“, fragte sie mit leiser Stimme.
„Nach Hause“, antwortete Kael. „Zu meinem Rudel. In mein Bett.“