Als Emma frisch geduscht aus dem Bad kam, sah sie umwerfend aus. Sie war eine natürliche Schönheit wie ich sie nicht kannte. Sie verzauberte mich mit jeder Sekunde, die ich sie bei mir hatte. Am liebsten hätte ich sie sofort wieder ins Bett gezerrt und durchgefickt. Und sie sah es mir auch an. Doch ich zügelte mein Verlangen nach ihr und gewährte ihr ein Gespräch mit ihrer Mutter. Sie hatten ein sehr enges Verhältnis und es würden Fragen aufkommen, würde Emma sich nicht regelmäßig bei ihr melden. Grundsätzlich ließ es mich kalt, würde jemand nach Emma suchen, denn ich war quasi unantastbar in meiner Position. Keiner würde sie finden. Doch ich wollte nicht, dass Emma sich auch noch um ihre Mutter und ihre Schwester sorgen musste.
Während des Telefonats mit ihrer Mutter war sie sichtlich aufgeblüht. Sie hatte rundherum alles ausgeblendet und konzentrierte sich nur auf ihre Mutter. Brav hatte Sie ihr Versprechen gehalten, nichts zu verraten. Ich hatte aber auch nicht erwartet, dass sie am Telefon etwas unüberlegtes sagen würde, dafür war Emma zu selbstlos. Lieber ertrug sie ihr Leid alleine, bevor sie jemand anderen in Gefahr brachte. Sie ließ sich nichts anmerken, dass etwas nicht stimmte, doch als sie das Telefonat beendete, brach sie zusammen. Emma war ein kleines Häufchen Elend und Sie fürchtete sich vor mir zu Tode, was mir unerklärlicherweise nicht gefiel. Nach und nach würde sie sicherlich begreifen, dass ich ihr nichts Böses will. Doch bis dahin musste sie alleine durch. Und ich hatte auch kein Erbarmen mit ihr. Ihre Angst würde noch ins unermessliche steigen, wenn sie wüsste wer ich war. Doch das tat sie nicht und das sollte so lange es möglich war so bleiben