KAPITEL 48 : Der Vorabend

1034 Worte

Ich dachte an morgen. Die letzte Nacht. Die Vereinigung mit ihm. Mit dem Hohepriester. Mit Adrien ich kannte seinen Namen immer noch nicht, aber ich nannte ihn bereits so in meinem Kopf. Adrien. Groß, schön, furchterregend. Seine hellen Augen, die durch mich hindurchsahen. Seine tiefe Stimme, die in mich eindrang wie die Hände letzte Nacht. Seine Hände, eben jene, lang, fein, präzise, die mich kaum berührt und mich doch für immer gezeichnet hatten. Morgen würde er wirklich in mich eindringen. Ich spürte, wie sich mein Geschlecht bei diesem Gedanken befeuchtete. Die Angst, das Verlangen, dieselbe Mischung wie in den Nächten zuvor. Aber stärker, tiefer, absoluter. Denn morgen würde das Ende der Reise sein. Der Abschluss. Der Höhepunkt. Ich dachte an das Blut. An die Klinge in meinem O

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