Er reicht mir die Hand. Ich nehme sie, er hilft mir aufzustehen. Meine Beine wackeln, ich stütze mich eine Sekunde lang an ihm, um mein Gleichgewicht wiederzufinden. Ich bin nackt, gezeichnet von roten Fingern, das Geschlecht feucht, die Brüste schmerzend, die Lippen geschwollen von Küssen, die ich nicht kommen fühlte. Und ich war noch nie so lebendig. Eine maskierte Frau nähert sich, wirft mir einen Umhang über die Schultern, nimmt mich am Arm. – Komm, sagt sie. Ich bringe dich zu deinem Zimmer. Ich folge ihr, ohne mich umzudrehen. Aber bevor ich hinausgehe, begegnen sich unsere Blicke, die des Hohepriesters und meine. Seine hellen Augen, die mir folgen, die mich festhalten. Und ich weiß, dass ich morgen wiederkommen werde. Was auch geschieht. --- ELSA Man führte mich in einen kle

