Kapitel 3: Der Anfang

941 Worte
Elara Das Klassenzimmer ist in dichte Dunkelheit getaucht, die nur durch das flackernde Licht der Kerzen auf den staubigen Regalen gestört wird. Ihre Flammen tanzen und werfen verzerrte Schatten auf die Wände, als ob die Geister vergangener Unterrichtsstunden uns beobachten und sich auf ein Spektakel freuen. Mein Atem ist kurz, fast erstickt von der schweren Luft, erfüllt von einem berauschenden Lederduft, Moschusparfüm und diesem beißenden, fast metallischen Geruch des Verlangens, der zwischen uns aufsteigt. Ich stehe in der Mitte des Raumes, meine Beine zittern leicht unter meinem engen schwarzen Kleid, der Stoff klebt an meiner verschwitzten Haut. Bei jeder Bewegung erbebt der tiefe Ausschnitt des Dekolletés wie eine stille Einladung. Isadora steht vor mir, ihr Körper ist in dieses Latexkleid gehüllt, das sich wie eine zweite Haut an jede Kurve schmiegt. Ihr blondes Haar, das im flackernden Licht fast weiß ist, fällt in perfekten Wellen über ihre Schultern und bildet einen Kontrast zum Blutrot ihrer Lippen. Sie starrt mich an, ihre grünen Augen sind kalt wie Eis auf einem schwarzen See, und ich spüre, wie ihr Blick mich durchdringt und mich seziert, als könnte sie jeden beschämenden Gedanken lesen, der mir durch den Kopf geht. „Wähle, Elara“, flüstert sie mit sanfter und gedehnter Stimme wie vergifteter Honig. Willst du dominieren ... oder dominiert werden? Die Worte hallen in mir wider, voller Versprechen und Drohungen. Mein Herz schlägt so heftig, dass sie es sicher hören kann, diesen dumpfen, verzweifelten Rhythmus, der mehr meine Aufregung als meine Angst verrät. Hinter mir bewegt sich Kael. Ich höre es, bevor ich es überhaupt spüre, die Reibung des Leders seines Gürtels, den er langsam und methodisch öffnet, als hätte er jede Menge Zeit. Als ob ich schon ihm gehöre. Das Geräusch von Metall, das durch Menschen gleitet, lässt mich zittern, und ich balle meine Fäuste, um mich davon abzuhalten, mich umzudrehen und ihn anzuflehen, wofür? Ich weiß nichts darüber. Um mich zu berühren? Um mich zu verschonen? Die erste Berührung seiner Finger auf meiner nackten Taille lässt mich zusammenzucken. Er schiebt seine Hand unter den Saum meines Kleides, seine Haut ist heiß an meiner und ich spüre, wie meine Knie schwanken. – Du zitterst, bemerkt Isadora, ein grausames Lächeln breitet sich über ihre Lippen aus. Das ist ein gutes Zeichen. Seine Finger streichen über meinen Nacken, bewegen sich bis zu meinem Kiefer und zwingen mich, meinen Kopf nach hinten zu neigen, sodass meine Kehle freigelegt wird. „Deine Grenzen sind nur Illusionen“, flüstert sie, so nah, dass ihr warmer Atem mein Ohr streichelt. Und wir werden sie einzeln aufschlüsseln. Dann schießt sie. Ein Schmerz schießt durch meine Kopfhaut, als seine Finger sich in mein Haar krümmen und so fest zudrücken, dass ich zusammenzucken muss. „Auf die Knie“, befiehlt sie. Ich habe keine Wahl. Sie schiebt mich vorwärts und zwingt mich, mich über den antiken Schreibtisch vor uns zu beugen, das Holz kalt und hart an meinen Hüften. Mein Kleid rutscht nach oben und legt meine Schenkel frei, und ich spüre die kühle Luft auf meiner nackten Haut, kurz bevor Kaels Hand dort zur Ruhe kommt, groß, besitzergreifend. „Scheiße“, flüsterte ich, während ich mit den Fingern die Möbelkante umklammerte und die Nägel in das Holz bohrte. Er lässt seine Finger höher gleiten und streicht über die nasse Spitze meines Höschens. Ich stöhne und kann das Geräusch nicht zurückhalten. „Du bist schon durchnässt“, spottet er mit heiserer, fast amüsierter Stimme. Ihr Körper weiß, was er will, auch wenn Ihr Geist sich immer noch wehrt. Isadora tritt vor mich und versperrt mir die Sicht. — Spürst du, wie dein Körper dich verrät, Elara? Die Frage ist ein Schleudertrauma, und ich schließe die Augen, Scham und Erregung vermischen sich in mir wie ein heißer Cocktail. „Ja“, gab ich flüsternd zu. Sie lacht, ein leiser, melodischer Laut, bevor sie einen Schritt zurücktritt. – Dann schauen Sie. Ich hebe meine Augenlider gerade noch rechtzeitig, um zu sehen, wie sie langsam ihr Kleid öffnet, wie flinke Finger das Latex über ihre Schultern gleiten lassen und ihre milchige Haut, ihre festen Brüste mit rosa, edelsteinharten Brustwarzen zum Vorschein bringen. „Leck mich“, befiehlt sie, und es ist keine Aufforderung. Ich stehe eine Sekunde lang wie erstarrt da, mein Herz klopft. Hinter mir drückt Kael sein Becken gegen mein Gesäß und ich spüre die Hitze seiner Erektion durch den dicken, eindringlichen Stoff seiner Hose. „Gehorchen“, flüstert er an meinem Ohr. Der Befehl durchdringt mich wie eine Entladung. Mit zitternden Beinen stehe ich vom Schreibtisch auf, bis ich vor Isadora knie. Sie spreizt leicht ihre Schenkel und entblößt ihr rasiertes Geschlecht, das bereits vor Verlangen glänzt. „Komm schon“, beharrt sie und gräbt ihre Finger in meine Haare, um mich zu führen. Zeig mir, wie sehr du das willst. Ich atme tief ein, der moschusartige Duft seiner Erregung umhüllt mich, bevor ich meine Lippen nach vorne bewege. Der erste Kontakt ist elektrisch. Ihre Haut ist weich und warm, und wenn meine Zunge ihre Klitoris berührt, gibt sie ein leises zufriedenes Stöhnen von sich und ihre Hüften stoßen leicht auf mich zu. „So“, flüstert sie, „einfach so.“ Ich gehorche ihm, ziehe langsame Kreise, genieße den salzigen Geschmack seines Verlangens und greife mit den Händen seine Schenkel, um mich zu stabilisieren. Hinter mir hat Kael seine Hose heruntergezogen und ich spüre, wie die Spitze seines nackten Schwanzes nass und bereit meinen Eingang berührt. „Du bist so süß, wenn du lutschst“, sagte Isadora mit leicht zitternder Stimme. Aber ich möchte sehen, dass du nimmst, was du verdienst.
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