Elena Ich komme fragmentarisch wieder zu Bewusstsein. Zuerst die Empfindung. Das zerknitterte Laken unter meiner Wange. Die noch in meinen Gliedern vibrierende Wärme, dieses tiefe, nachhallende Beben, das sich nicht einfach vertreiben lässt, sondern sich in jede Faser meines Körpers eingegraben hat. Dann der vertraute, einhüllende Geruch, der von Kael ausgeht, vermischt mit Leder, Seide, Moschus und dieser Nacht, die noch um uns zu pulsieren scheint, als wäre sie selbst ein lebendiges Wesen, das sich nur widerwillig zurückzieht. Ich liege auf dem Rücken, von meinen Fesseln befreit. Meine Handgelenke tragen die roten Spuren des Hanfs, die sich wie ein feines, brennendes Band um meine Knochen gelegt haben. Meine Schenkel zittern noch in langsamen Wellen nach, als hätte mein Körper die Bots

