Kapitel 38 – Ende 2

1427 Worte

Er küsst mich endlich. Langsam. Tief. Ohne erkennbare Dominanz. Und das ist fast verstörender als alles andere. Denn ich habe gelernt, ihn in der Kraft zu lesen, im Zugriff, in der Kontrolle. Aber das hier – diese Zartheit, diese Langsamkeit – ist eine Seite, die er mir noch nie gezeigt hat. Es fühlt sich an, als würde er mich zum ersten Mal nicht nehmen, sondern empfangen. Sein Mund bewegt sich auf meinem, forschend, fast ehrfürchtig. Seine Hand liegt in meinem Nacken, hält mich, als wäre ich kostbar. Und in diesem Kuss liegt mehr Hingabe als in all den Stunden zuvor. Als er sich zurücklehnt, zieht er mich an sich, bettet mich zwischen seine Beine, mein Rücken an seiner Brust. Seine Arme umschließen mich, fest, beschützend. Besitzergreifend, ja. Aber anders. Es ist nicht der Griff eines

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