7. Kapitel

202 Worte
7. Kapitel Ich schreckte auf, als ich eine Berührung an der Schulter bemerke. „Beruhig dich, Federschweif, ich bin's." Ich gähne und schlang den Schweif enger um Finsterjunges. „Wie lange habe ich geschlafen?" Graupfote sah kurz in den Himmel. „Es ist Sonnenhoch." Ich streckte meine Vorderbeine, worauf Finsterjunges leise fiepte. „Du hast gesagt, du weckst mich, wenn es dämmert, damit ich Wache halten kann." „Ja, aber ich bin nicht müde und du warst so erschöpft. Und jetzt bist du sicher wach genug mir zu erklären, wieso du ein Junges gefunden hast." Ich zögerte. „Was willst du hören?" Er verdrehte die Augen. „Die Wahrheit. Wem gehört das Junge?"  „Graupfote, das muss unter uns bleiben." „Wem sollte ich es denn erzählen? Wir sind die einzigen, die den Sturm überlebt haben! Und selbst wenn es den Clan noch geben würde, ich würde dich nie verraten! Du bist nicht nur meine Mentorin, du bist auch die Schwester meiner Mutter! Dann sag es mir."  Ich seufzte tief, bevor ich antwortete: „Es ist mein Junges." Seine Augen weiteten sich kurz. „Ich habe es zwar vermutet, aber dachte nicht, dass es wirklich so ist... Damit hätte ich nicht gerechnet."
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