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VERHEIRATET MIT MEINEM HOCHMÜTIGEN FEIND

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BURBEnid, ein heimlicher Milliardär, der seine Eltern in jungen Jahren verlor und nur die Unterstützung seines Großvaters hatte, der ihn dazu anleitete, die Firma im Verborgenen zu übernehmen.Eines Tages kündigte er seinen Ruhestand an, in der Annahme, nun die Verantwortung für das Unternehmen tragen zu müssen, das er all die Jahre im Hintergrund geführt hatte.Doch plötzlich enthüllte sein Großvater, dass er vor 20 Jahren eine Ehe mit einem renommierten CEO in England arrangiert hatte und Enid dorthin reisen sollte, um mit dem arroganten, homosexuellen Mann zusammenzuleben.Enid lehnte ab, da er heterosexuell ist, doch sein Großvater versprach ihm, die Verlobung zu lösen, falls er nach zwölf Monaten keine Gefühle für ihn entwickeln sollte.Er hatte stets mit seinem Großvater auf dem Land gelebt und die Firma im Hintergrund geführt, weshalb die Familie seiner Verlobten ihn für einen einfachen Landei hielt, da ihre Herkunft unbekannt war.Sie ahnten nicht, dass auch er ein Milliardär war – und zwar im Verborgenen.

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KAPITEL 1: HEIRATSANTRAG
ENIDS SICHT „Heirat? Mit einem Mann?“, fragte ich ungläubig mit zitternder Stimme. Mir entglitt die Tasse und zerschellte auf dem Marmorboden. Der Kaffee ergoss sich über den Boden wie die Trümmer meines Lebens. Opa zuckte nicht einmal mit der Wimper. Von seinem abgenutzten Ledersessel aus sah er mich mit seinen stechenden, stahlharten Augen an, die niemals weich wurden. „Alexander Kane“, sagte er emotionslos und schob mir ein vergilbtes Dokument zu. „Vor zwanzig Jahren habe ich deine Ehe mit ihm arrangiert. Du wirst Voss Industries mit Kane Global fusionieren.“ „Opa, ich bin hetero! Das ist doch Schwachsinn!“, entgegnete ich. Sein Blick wich nicht, nicht einmal ein Zucken. „Im Geschäft ist es völlig egal, mit wem du ins Bett gehst, Junge. Alexander ist schwul, aber gleichzeitig ist er der Schlüssel, um unsere Rivalen endgültig auszuschalten.“ Seine Stimme war kalt, endgültig, die Stimme, die Geschäfte besiegelt und Konkurrenten vernichtet hatte. Ich ballte die Fäuste. Die Hitze meiner Wut stand in scharfem Kontrast zu dem Eis, das in meinen Adern erstarrte. „Du machst Witze, oder?“, presste ich hervor, eine verzweifelte, törichte Hoffnung. Er schnalzte angewidert mit der Zunge. „Hör auf, so ein Theater zu machen, Enid. Hör auf, dich von deinen Gefühlen beherrschen zu lassen. Du bist besser als das.“ Ich wandte den Blick von ihm ab und starrte in den flackernden Kamin unseres schottischen Herrenhauses. Die Flammen tanzten, doch ihre Wärme konnte die tiefe Kälte, die mich durchfuhr, nicht erreichen. Mit fünfundzwanzig dachte ich, mein Leben sei perfekt geplant. Ich leitete ein florierendes Unternehmen von meinem Haus auf dem Land aus, traf mich ungezwungen mit schönen Frauen und hatte die volle Kontrolle über mein Leben. Unkompliziert, genau so mochte ich es. Und damit dankte er mir meine lebenslange Treue? „Ich weiß nicht, was du dir dabei denkst, Opa, aber ich werde ihn niemals heiraten“, fuhr ich ihn an, meine Stimme überschlug sich trotz meiner Bemühungen, sie zu beherrschen. „Niemals.“ „Warum?“, fragte er, sein Tonfall veränderte sich und wurde trügerisch ruhig, ganz anders als zuvor. „Du stehst auf Frauen?“ „Hör auf!“, flehte er. Die Bitte war scharf, zu laut, zu roh. „Ich habe ein Leben vor mir, Opa! Ich plane meine Zukunft, und du – warum tust du das?“ Er erhob sich langsam, seine Knochen knirschten, und für einen flüchtigen Augenblick war er einfach nur ein alter Mann. „Ich habe das nicht getan, Enid. Deine Eltern haben es getan, und ich bin … traurig, dass sie nicht da sind, um es dir zu erklären.“ Er machte einen bedächtigen Schritt auf mich zu. „Ich will nur dein Bestes. Nicht mehr.“ Meine Eltern? Der Schlag traf mich tief und brutal. Ich wurde mit acht Jahren durch einen schrecklichen Autounfall zur Waise. Dieses Herrenhaus, dieses Leben, er – sie waren alles, was mir von ihnen geblieben war. Die Stille der schottischen Highlands war mein Zufluchtsort, der einzige Ort, an dem ihre Geister nicht allzu laut schrien. „Ihr Tod kam plötzlich“, fuhr er fort, seine Stimme wurde sanfter, was sich als wirkungsvoller erwies als sein Zorn. „Und ich weiß, dass du so einiges über jene Nacht ahnst. Findest du nicht, du solltest sie ehren? Ich bin sicher, sie würden dir nichts antun.“ Die Manipulation war meisterhaft; er verwebte meine tiefsten Schwächen geschickt mit seiner Geschäftsstrategie. Meine Wut verwandelte sich in eine kranke, hilflose Frustration. Ich hatte einiges über Alexander Kane gehört; die Gerüchte zeichneten das Bild eines lauten, unerträglich arroganten und völlig selbstverliebten Mannes. Und er war schwul! Die ganze Situation war eine Farce. „Geh zu ihm nach England“, sagte Opa, der Befehl war nun eine ausgehandelte Bedingung. „Für zwölf Monate, auf Probe. Wenn keine Verbindung entsteht, wenn es wirklich unmöglich ist … verspreche ich dir, den Vertrag aufzulösen.“ Ein Hoffnungsschimmer, so dünn, dass er fast grausam war. Ein Jahr war eine Ewigkeit, aber es war ein Ausweg. Eine Möglichkeit. „Und wenn ich mich weigere?“ Ich fragte, mein Trotz ein letzter, schwacher Widerstand. Sein Blick verhärtete sich wieder zu Stein. „Dann wird der Vorstand zuschlagen. Die Aktionäre werden die Überreste dieser Firma ausplündern, und das Vermächtnis deiner Eltern … es verschwindet. Einfach weg!“ Die Stille im Raum war ohrenbetäubend, und ich konnte fast das hämische Flüstern unserer Rivalen hören, das Ticken der Uhr einer feindlichen Übernahme. Ich hatte das aufgebaut, es vor den Schatten beschützt. Es jetzt zerfallen zu lassen, war undenkbar. „Na schön!“ Das Wort war ein Knurren in meinem Kopf. Ich traute mich nicht, es auszusprechen. Ich drehte mich einfach um und stürmte hinaus, stieß die schwere Eichentür auf und trat hinaus in die beißende schottische Nacht. Die kalte Luft traf meine erhitzte Haut wie ein Schlag und konnte den Sturm in mir nicht besänftigen. Ich konnte nicht fliehen, ich musste mich dem stellen. Ich stieß die Tür zu meinem privaten Salon auf. Jax, mein persönlicher Assistent, stand da, steif am Kamin. Seine Augen waren weit aufgerissen, voller Schuldgefühle. „Sir“, begann er mit angespannter Stimme. „Was sollen wir tun?“ Ein bitteres, ungläubiges Lachen entfuhr mir. Ich ging auf ihn zu, blieb aber abrupt stehen. Meine Wut suchte sich ein neues Ziel. „Du wusstest es! Du wusstest die ganze Zeit Bescheid. Warum hast du es mir nicht gesagt? Warum zum Teufel hast du mir das verschwiegen?“ Jax senkte den Blick, seine Schultern sanken. „Es tut mir leid, es ist dein Großvater … er hat darauf bestanden, dass ich es dir nicht sage.“ „Verdammt“, hauchte ich. Der Kampfgeist war so schnell aus mir gewichen, wie er gekommen war. Ich sank auf das weiche Sofa und vergrub mein Gesicht in den Händen. Die Last der Situation erdrückte mich. Natürlich würde ich heute abreisen, denn ich brauchte nicht darum zu bitten. Die Beweise standen neben der Tür: zwei elegante, schwarze Koffer, gepackt und bereit. Das war keine Diskussion, sondern eine Hinrichtung. Das würde ein langes Jahr werden. Eine angsterfüllte Frage hallte in der Stille des Raumes wider, eine Frage, die ich vor Erschöpfung nicht aussprechen konnte, die mir aber nicht aus dem Kopf ging. Würde mich ein arroganter, eitler Angeber am Flughafen abholen?

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