Ich ließ meinen Finger langsam weiter nach unten gleiten, über die angespannten Konturen seines Bauches. Seine Haut brannte unter meiner Berührung, jeder Muskel spannte sich wie eine Bogensehne. Er sagte nichts. Er sah mich nur an, sein Atem ging stoßweise. So schön, dachte ich. All der Stolz, diese Arroganz, reduziert auf dieses wartende, zitternde Wesen. „Ich will es noch einmal von dir hören“, sagte ich, meine Stimme kaum hörbar. Meine Hand lag flach auf seinem Unterbauch, ich spürte, wie die Muskeln zuckten. „Sag mir, was du willst.“ Er leckte sich über die Lippen. „Du weißt, was ich will.“ „Ja“, stimmte ich zu, meine Finger glitten knapp unter den Bund seiner Jogginghose. Er schnappte nach Luft. „Aber ich will dich darum betteln hören. Diesmal richtig.“ Ein innerer Kampf spiegelt

