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1197 Worte

ENIDS SICHT NÄCHSTER MORGEN 8:00 UHR Ich stand vor dem Spiegel, mein Spiegelbild starrte mich an wie eine Fremde. Mein selbstgefälliges Gesicht wirkte höhnisch, und einen Moment lang fragte ich mich, ob mir das Böse in die Wiege gelegt worden war. Der Gedanke ließ mich erschaudern. Die Stimme meines Anwalts durchbrach die Stille: „Sind Sie sicher, dass Sie bereit dafür sind? Falls nicht, kann ich den Vorstand um eine Verschiebung bitten.“ Ich schüttelte den Kopf, den Blick immer noch auf den Spiegel gerichtet. „Es ist zu spät. Ich muss das tun.“ Der Anwalt nickte: „Okay, Sir. Wie Sie sagten, ist das Treffen um 9:00 Uhr angesetzt, und die Fahrt zur Firma dauert dreißig Minuten …“ Ich unterbrach ihn, meine Stimme kaum hörbar: „Ich nehme einen heißen Kaffee.“ Als er ging, drehte ich m

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