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2028 Worte

Ich hielt den Atem an und merkte es erst, als ein stechender Schmerz in meiner Brust mich nach Luft schnappen ließ – ein raues Geräusch, das die Stille meiner Suite zerriss. Ich atmete aus, mein ganzer Körper sackte zusammen, und ich vergrub das Gesicht in den Händen. Er hatte alles an sich gerissen und gewonnen, und jetzt erst begriff ich das ganze Ausmaß. Die absolute Vernichtung meiner Niederlage. Mit zitternder Hand wischte ich mir den kalten Schweiß von der Stirn, als ich aufblickte. Und da war Enid. Er sagte kein Wort mehr. Er drehte sich einfach um, eine saubere, abweisende Bewegung, und ging zum Aufzug. Verdammt, sein Rücken war eine gerade, unerbittliche Linie. Mein Herz zog sich zusammen, und ich konnte ihn nicht einfach gehen lassen. Nicht schon wieder. Ich stieß mich von

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