Der Moment zog sich hin – dünn wie eine Klinge. Iva drehte sich um, machte bereits einen Schritt zurück, eine Entschuldigung formte sich auf ihren Lippen, ihr Instinkt schrie geh weg, sofort— —aber sie bekam keine Chance dazu. Eine Hand vergrub sich brutal in ihrem Haar. Schmerz explodierte in ihrer Kopfhaut, als sie nach Luft schnappte; der Atem wurde ihr aus den Lungen gerissen, während sie mit gnadenloser Kraft nach hinten gerissen wurde. Ihre Füße gerieten ins Straucheln, ihr Herz hämmerte wild, als sie wie Beute, die in einer Schlinge gefangen war, nach vorne geschleift wurde. „Na, na“, schnurrte eine Stimme über ihr, süß und giftig zugleich. „Sieht so aus, als hätte ich mir eine kleine Ratte gefangen.“ Es folgte Gelächter. Scharf. Grausam. Ivas Finger krallten sich vergeblich

