Das unausgesprochene Geständnis

1251 Worte

Emilys Sicht (Sechs Monate nach dem Verschwinden des Fremden) Die Zeit war verflogen, sechs Monate waren vergangen, seit der rätselhafte Fremde, den ich gerettet hatte, aus meinem Leben verschwunden war. Seine Erinnerung blieb wie eine unheimliche Melodie, ein verwirrendes Rätsel, das ich nicht lösen konnte. Wie konnte er so plötzlich verschwinden, ohne auch nur einen Hauch von Dankbarkeit für diejenige zu zeigen, die ihn gerettet hatte? Er hinterließ unbeantwortete Fragen und ein Herz, schwer von ungelöster Neugier. „Wie konnte er einfach so verschwinden?“ fragte ich mich oft laut. Doch das Nachdenken über ihn brachte nur mehr Fragen als Antworten. Er hatte seine Wahl getroffen, eine Wahl, die mich mit einem Gefühl der Leere zurückließ. Trotzdem weigerte ich mich, ihm weiterhin Macht

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