Marco's Sicht Die Wut in mir brodelte, ließ sich kaum zügeln, doch sie verschlang mich trotzdem. Die Russos. Sie steckten hinter dem Schusswechsel im Restaurant, da war ich mir sicher. Unsere Familien kämpften seit jeher um die Kontrolle über diese Stadt. Sie würden jede Gelegenheit nutzen, uns zu treffen – und ich dasselbe tun. Aber wie hatten sie gewusst, dass ich dort sein würde? Ich warf einen Blick auf Emily, die neben mir zitterte, und sofort zog ich sie nah an mich. „Ich hab dich… ich hab dich“, flüsterte ich, während ich sanft ihr Haar streichelte, um sie zu beruhigen. Der Fahrer bekam ein Zeichen, das Tempo zu erhöhen. Ich musste sie sicher nach Hause bringen. Jeder Moment, in dem sie in Gefahr war, schnitt mir ins Herz. Als wir vor ihrem Gebäude hielten, quietschten die Reife

