Kapitel Neunundzwanzig Denkt er, dass er mich mit dem Anblick von Sexspielzeug aus der Fassung bringen kann? Ich, die Frau, die sie alle entworfen hat? Oder – so hoffe ich – ist meine frühere Fantasie dabei, Realität zu werden? Ich atme tief ein. »Das sind teledildonische Spielzeuge. Tele ist griechisch für weit, und der Dildo-Teil ist selbsterklärend.« Ich werfe einen Blick auf den Schrittbereich seines Bademantels. Auch wenn es mein Wunschdenken ist, denke ich, dass ich dort einen Blick auf den Everest erhaschen kann, der das weiße Tuch spannt. Dragomirs Blick färbt sich bernsteinfarben, die frühere Müdigkeit ist spurlos verschwunden. »Willst du etwas davon an mir benutzen?« Ich hebe anzüglich eine Augenbraue. »Ja, aber du darfst nicht den ganzen Spaß allein haben.« Die Kamera dreh

