Verkleidung

1138 Worte

MELISSAS SICHT Als ich schließlich in meine Gemächer zurücktorkelte, zitterte mein Körper vor Erschöpfung und Scham, und doch war mein Entschluss gefasst. Clara schoss sofort hoch, als ich die Tür leise öffnete; ihre Augen waren weit vor Angst. „Melissa! Wo warst du? Was ist mit dir passiert?“ Ihre Stimme stockte, als sie meine nackten Füße sah, den Schmutz an meinem Kleid, meine zitternden Hände. Ich schluckte hart, mein Hals war vom vielen Alkohol rau. „Wenn ich ja sage… wenn ich diesem Wahnsinn zustimme… hilfst du mir dann?“ Ihre Augen weiteten sich, Unglauben und Aufregung kämpften um die Vorherrschaft in ihrem Gesicht. Sie warf die Decke beiseite und eilte zu mir. „Ja. Tausendmal ja. Aber… bist du dir sicher?“ „Nein.“ Ich schüttelte den Kopf und presste meine Fäuste auf die Knie

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