Die Kälte war nicht verschwunden. Nicht in der Nacht. Nicht am Tag. Diese unendliche Stille in der Wohnung zerriss mir jedes Mal aufs Neue das Herz. Ich wollte hier nicht sein. Nicht ohne Chris und dennoch konnte ich nicht gehen. Vielleicht kam er ja zurück und wenn ich jetzt auch verschwand, dann würden wir einander nie wieder finden. Zusammengekauert lag ich wie jeden Tag auf der Couch und starrte vor mich hin. Ich wollte mich nicht mehr bewegen. Ohne Chris war alles so sinnlos in meinen Augen. Es war doch unser gemeinsamer Traum gewesen. Ein Ziel, das wir uns selbst gesetzt hatten und jetzt stand ich alleine hier. Er war nicht mehr da. „Ach, Tys, schau mal, ich hab dir eine Tasse mit heißer Schokolade gemacht. Danach sieht die Welt bestimmt schon besser aus. Komm, setzt dich mal hin.“

