Kapitel 17-2

1832 Worte

Zum Frühstück ist Julian nicht da, was zu meiner wachsenden Depression beiträgt. Ich habe mich so sehr daran gewöhnt, die Mehrzahl meiner Mahlzeiten mit ihm einzunehmen, dass seine Abwesenheit sich wie eine Zurückweisung anfühlt – auch wenn ich nicht nachvollziehen kann, wie ich mich nach alledem immer noch nach seiner Gesellschaft sehnen kann. »Señor Esguerra hat schon eine Kleinigkeit gegessen«, erklärt mir Ana, als sie mir Eier gemischt mit Bohnenpüree und Avocado serviert. »Er hat etwas erfahren, um was er sich sofort kümmern musste. Deshalb kann er heute Morgen nicht mit dir frühstücken. Er entschuldigt sich dafür und lässt dir ausrichten, dass du in sein Büro kommen kannst, wann immer du möchtest.« Ihre Stimme ist außergewöhnlich warm, und ich kann Mitleid in ihrem Gesicht sehen, al

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