Kapitel 17-3

1638 Worte

An diesem Nachmittag gehe ich nicht zu Julian ins Büro. Stattdessen schließe ich mich in der Bibliothek ein und arbeite an dem Aufsatz. Ich versuche, mich dazu zu zwingen, nicht an meinen Ehemann und daran zu denken, wie gerne ich jetzt neben ihm sitzen würde. Ich weiß, dass ich mich in seiner Nähe besser fühlen würde, dass allein seine Gegenwart mir dabei helfen würde, mit meiner Wut und meiner Verletztheit besser zurechtzukommen. Aber irgendein masochistischer Impuls hält mich davon ab. Ich weiß nicht, was ich versuche, mir zu beweisen, aber ich bin entschlossen, mich für mindestens einige Stunden von ihm fernzuhalten. Natürlich kann ich das zum Abendessen nicht tun. »Du bist heute nicht gekommen«, bemerkt er und schaut mich an, während Ana uns als Vorspeise Pilzsuppe auftut. »Warum ni

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