Kapitel 39

1182 Worte

ALISAS SICHT Kael wartete im Wohnbereich, Laptop offen auf dem Couchtisch, Telefon ans Ohr gepresst. Er beendete den Anruf in dem Moment, als er mich sah, und in der Sekunde, als er den Raum durchquerte und mich in seine Arme zog, spürte ich den Unterschied an ihm – etwas Schärferes als zuvor, wie der Moment vor einem Sturm. „Du bist rausgegangen“, sagte er leise, kein Vorwurf, nur eine Tatsache. „Ich musste“, antwortete ich, die Stimme gedämpft gegen seine Brust. „Ich musste es sehen. Mich erinnern, warum ich das tue.“ Er hielt mich einen langen Moment, eine Hand strich durch mein Haar, die andere ruhte im kleinen meiner Rücken, als könne er mich vor der ganzen Welt abschirmen. Als er sich schließlich zurückzog, waren seine Augen dunkel, doch da war eine neue Sanftheit in ihnen, die m

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