Kapitel 40

1279 Worte

ALISAS SICHT Das Morgenlicht strömte wie flüssiger Honig durch die Fenster und wärmte den Raum, bis die Luft lebendig wirkte. Ich wachte zum stetigen Heben und Senken von Kaels Brust unter meiner Wange auf, sein Arm noch um meine Taille geschlossen, als hätte er mich selbst im Schlaf festgehalten. Einen langen Moment atmete ich ihn einfach ein – Zedernholz und Regen und den leisen Hauch der Seife, die er benutzte und die mich immer sicher fühlen ließ. Die Angst von gestern war nicht verschwunden, doch sie hatte sich beruhigt, irgendwo hingesteckt, wo ich sie beinahe ignorieren konnte. Ich glitt so leise wie möglich aus dem Bett, zog den Bademantel an und schlich in die Küche. Kaffee kochte bereits, das reichhaltige Aroma durchschnitt die Stille. Kael stand an der Theke, den Rücken zu mi

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