ALISAS SICHT Das Gespräch mit meiner Schwester summte noch in meinem Ohr, als ich mich schließlich zur Küche umdrehte. Kael hatte bereits zwei dampfende Tassen auf den kleinen Eichentisch am Fenster gestellt, der starke Kaffee, den er versprochen hatte, füllte die Luft mit seinem reichen, dunklen Duft. Das Morgenlicht hatte sich verschoben und verwandelte den goldenen Schein der Dämmerung in etwas Wärmeres, beinahe gold-bernsteinfarben, während es durch die hohen Fenster fiel. Ich konnte jetzt das Tal jenseits der Bäume sehen – wellige Hügel in tiefem Smaragdgrün, übersät mit Wildblumen, die im Wind nickten. Es fühlte sich an wie eine Welt, die ich bisher nur im Hintergrund meines Lebens gesehen hatte, die Art von Ort, die nur für Menschen existierte, die neu anfingen. Ich steckte mein

