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VERSUCHUNG HAT SICH NOCH NIE SO GUT ANGEFÜHLT

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Sie hatte sich ein Leben aufgebaut, das sie kontrollieren konnte. Eine glühende Karriere in Hamburg. Einen Verlobten, der Sicherheit versprach. Eine Zukunft, die sie berechnen und planen konnte.

Dann tauchte Moritz von Dunkelfeld auf – der Mann, der ihre Jugendjahre verfolgt hatte, dessen Berührung sich in ihr Gedächtnis eingebrannt hatte, dessen Blick sie immer noch in Besitz nahm. Und er war verlobt. Mit jemand anderem.

Alte Narben rissen auf. Erinnerungen, von denen sie dachte, sie wären begraben, schlugen in Wellen zurück: geheime Nächte, gestohlene Berührungen, flüsternde Worte von Blut und Verrat, ein Band, dem sie nicht entkommen konnte. Sie schwor, widerstehen zu können. Er schwor dasselbe.

Aber Kontrolle ist eine Lüge. Ein einziger Fingerschlag. Ein wilder Blick. Mauern zerfallen. Verlangen bricht durch jede Zurückhaltung, roh und unbarmherzig. Jeder Kuss, jede Berührung ist zugleich Sünde und Geständnis, Lust und Strafe.

Und dann wird es noch schlimmer. Alina wird aus ihrer Sicherheit gerissen. Moritz wird mehr als eine Obsession – er wird zum Zorn in Person, ein Sturm, der Feinde und Imperien hinwegfegt, nichts zurücklassend außer seinem unbändigen Bedürfnis, sie zu besitzen.

Manche Obsessionen fressen Seelen lebendig. Manche Lieben sind verboten. Manche Leidenschaften verlangen Blut.

Und ihre? Sie könnte Welten zerstören – oder sie neu erschaffen.

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1
ALINA „Alina.“ Sein Name entfuhr ihm wie ein Flüstern. Gott. Es fuhr mir wieder diesen Schauer den Rücken hoch, diesen alten, verräterischen Stich. „Moritz.“ Ich traute meinen Augen kaum. Irgendwo tief in mir hatte ich gewusst, dass ich ihm früher oder später begegnen würde, sobald die Nachricht von seiner Verlobung sich wie ein Lauffeuer in unseren alten Kreisen verbreitete – aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass es schon jetzt passieren würde. Nicht hier, in dem dunklen Flur oben, in diesem Haus, das einst wie Heimat wirkte. Und schon gar nicht mit einem Herzschlag, der sich eigenmächtig gegen mich wandte. „Hey“, sagte er schließlich, nachdem er eine Ewigkeit auf mich herabgesehen hatte, seine Stimme tief und rau. „Hi.“ Es kam nur ein Flüstern über meine Lippen. „Was—“ „Ich… ich suche das Badezimmer“, stotterte ich, ohne wirklich zu wissen, warum. Er nickte, seine Augen hielten meine fest, und da war dieses merkwürdige Gefühl von Vertrautheit, d**k und unausweichlich zwischen uns. „Schön, dich zu sehen“, sagte er leise. „Ja, schön.“ Er trat einen Schritt auf mich zu, nur noch Zentimeter trennten uns, und seine Nähe raubte mir den Atem. Etwas zog mich in seine Richtung, eine Sehnsucht, der ich mich nicht entziehen konnte. „Deine Erinnerung bleibt“, flüsterte er. Die Luft zwischen uns knisterte, ein Feuer brannte in meiner Brust. Wenn ich hätte etwas sagen können, ich hätte es getan – doch ich war stumm. Sein Daumen hob sich langsam und strich über meine Unterlippe. Mein Herz raste unkontrolliert. Er griff nach dem Band, das vorne an meinem Kleid geschnürt war, hielt es zwischen seinen Fingern, beobachtete die eigene Hand beim Ziehen – und es löste sich langsam. Seine dunklen Augen trafen meine, ein Strom von Elektrizität sprang über. Küss mich. Ein Geräusch kam aus dem Flur, und wir traten schuldbewusst voneinander zurück. „Wissen Sie, wo das Badezimmer ist?“ fragte eine Frauenstimme. „Den Flur runter links“, antwortete er ruhig. „Danke“, rief sie. Mein Blick fiel auf den Boden, der Puls immer noch hämmernd. Als ich wieder aufsah, trafen sich unsere Blicke im rohen Nachklang dessen, was beinahe passiert wäre. „Du musst gehen“, sagte er, emotionslos. „Jetzt.“ Was? Habe ich richtig gehört? „Geh einfach.“ Er drehte sich um und verschwand die Treppe hinunter, zwei Stufen auf einmal, als wäre ich Gift. Hatten wir gerade einen Moment? Verdammt. Ich hätte nicht kommen sollen. Ich warf einen Blick auf das riesige Foto meines Vaters an der Wand – und plötzlich war ich nicht traurig, sondern wütend. „Bist du glücklich mit dem Chaos, das du hinterlassen hast?“ flüsterte ich. Ich bewegte mich zur Tür, doch mein Blick blieb am Schlafzimmer hängen – weiches Licht, Spitzenvorhänge, ein Kinderbett in der Ecke, noch immer in Blau gehüllt. Es sah romantisch aus, doch alles war durchzogen von Lügen. Mein Vater war kein Held. Er war ein verheirateter Mann. Und zum ersten Mal seit der Wahrheit kam, sah ich es so, wie meine Mutter es sieht – schwarz auf weiß, keine verschwommenen Linien. Entweder man ist verheiratet, oder man ist es nicht. Er hätte sich von ihr scheiden lassen sollen, und auf keinen Fall gleichzeitig zwei Frauen schwängern dürfen. Moritz hätte eins von ihnen sein können, als meine Mutter mich erwartete. Eins. Mir drehte sich der Magen um, als sich das Bild formte: eine Geliebte stillte das Kind, die andere trug das Ungeborene, und er liebte beide zugleich. Ich konnte nicht atmen. Ich stürmte die Treppe hinunter, die Absätze klapperten auf dem Marmor, die Brust brennend. Kavishs Gesicht fiel, sobald er mich sah. „Alles in Ordnung, Miss von Dunkelfeld?“ „Ja, mir geht es gut.“ Ich riss die Tür auf, bevor er es konnte. „Ich will jetzt nach Hause.“ „Ja, natürlich.“ Ich sank in den Rücksitz, er schloss die Tür vorsichtig, als könnte ich zerbrechen. Ich warf einen Blick zurück auf das Haus, während wir wegfuhren. Es wirkte so friedlich von hier, voller Liebe, Erinnerungen und sorgfältig gerahmter Fotos. Ich hatte meinen Vater nie wirklich gekannt, aber eines wusste ich jetzt – er war egoistisch. Das Auto glitt die lange Auffahrt hinunter, die Lichter verschwanden im Rückspiegel. Ich schloss die Augen, versuchte, das Gefühl seines Daumens auf meiner Lippe zu vergessen, das langsame Ziehen des Bandes. Vergessen. Dann vibrierte mein Handy in meiner Handtasche. Eine Nachricht. Unbekannte Nummer. Ich schmecke dich noch auf meiner Zunge. Wir sind noch nicht fertig, Alina. Noch lange nicht. Mein Atem stockte. Der Bildschirm leuchtete im dunklen Rücksitz. Ich starrte auf die Worte, das Herz wieder schlagend. Denn die Nummer war nicht unbekannt. Nicht wirklich. Es war dieselbe, die er vor zehn Jahren benutzt hatte – bevor alles zerbrach. Und angehängt war ein Foto: Ein einzelnes blaues Band, gelöst, auf einem weißen Kissen liegend. Das gleiche, das er gerade von meinem Kleid gezogen hatte.

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