ALINA Gegen achtzehn Uhr rollte meine Fahrzeugkolonne in die Tiefgarage; ich kam gerade mit Clara vom Spinning. Ich entdeckte Moritz’ schwarzen Lamborghini auf seinem Parkplatz und spürte diesen kleinen, vertrauten Stich der Vorfreude. Zu ihm nach Hause zu kommen, würde sich einfach nie alt anfühlen. Ich nahm den Fahrstuhl in die oberste Etage und öffnete die Tür, doch mich empfing nur Stille. „Schatz?“, rief ich. Wo war er nur? Ich lief durch das Apartment. „Jules“, rief ich erneut. „Wo bist du?“ Ich suchte weiter und trat schließlich auf die Terrasse hinaus. „Jules?“ Seltsam. Vielleicht hatte er heute gar nicht das Auto genommen? Ich konnte mich nicht erinnern, ob es heute Morgen schon da gewesen war, als ich losfuhr. Ich rief Davidoff an. „Guten Tag, Miss von Dunkelfeld.“ „Ist Mo

