Der Brief
Ich zog sie Gardinen meines Fensters auf und die warme Sommersonne strömte hinein. Sie schien war auf meine Haut und ich schaute nach draußen. Die Sonne schien hell auf die Straße vor unserem Haus. Dort stand das Auto meiner Eltern, das Blumenbeet unserer Nachbarn und eine Eule saß auf dem Gartenzaun vor unserem Haus. Ich schaute noch einmal genau hin aber es kam mir immer noch komisch vor. Eulen waren doch eigentlich Nachtaktiv? Ich schüttelte meinen Kopf und schaute wieder weg. So etwas unnormales gab es hier nicht. Ich wohnte hier in einer ganz normalen Stadt mit meinen Eltern und meinem großen Bruder Henry. Ich hasste das Leben hier, alles so perfekt mit den perfekten Eltern, den Elite Ärzten und dem perfektem großen Bruder. Meine Eltern arbeiten in einem riesengroßen Krankenhaus mitten in der Stadt als die perfekten Chirurgen mit einen riesen Ansehen. Dem Einser Schüler und Fußball Star. Er war der Star seiner Fußball Mannschaft seiner Schule. Er war zwar nur zwei Jahre älter als ich aber er war definitiv das Lieblingskind meiner Eltern. Sie würden es nie sagen aber sie wussten es auch, genau so wie ich. Ich hingegen war ganz anders, kein Sport, in der Schule war ich nur eine mittelmäßige Schülerin im dreier-Bereich und lange Nachmittage verbrachte ich in meinem Zimmer und las endlose Bücher bis in die Nacht. Ich war noch nie so ein Familienmensch aber ich hasste dieses perfekte Familien Getue das wir die wunderschöne Familie mit den beiden intelligenten Ärzten und den 2 ebenso perfekten Kindern. Doch das war alles nur Show, denn Zuhause lief es ganz anders. Ich blieb allein, meine Eltern stritten andauernd und mein Bruder der Frauenheld. Es war abartig anzusehen wie er jeden Abend ein neues Mädchen mit nach Hause brachte um sie am nächsten Tag sofort wieder abzuschießen. Dies würde auch so bleiben, dachte ich zumindest bis zu diesem Tag, welcher ganz genau heute war! Der 25. August 1975!
Mein Name ist Frida Genz, ich bin 15 Jahre alt und komplett ahnungslos war mir bevorsteht.
Mein Blick schwenkte wieder hinein und lies den Blick durch mein Zimmer schweifen. Es war in einem hellen grau gestrichen und weiße Möbel befanden sich darin. Es war nicht sehr groß doch perfekt angeordnet. Unter meinem Fenster stand mein Bett welches einen Flieder farbigen Bettbezug besaß und daneben stand ein kleines Nachtschränkchen mit einer Vase rosa Tulpen darauf. Gegenüber meines Bettes stand ein riesiger Kleiderschrank, ebenfalls ins weiß und daneben ein Bücherregal was voller Bücher bald überquoll. Ich liebte es zu lesen, alles mögliche. Fantasy- , Horror- und Kriminalromane, aber am liebsten las ich Romantikbücher. Doch da ich wusste das meine Eltern genau diese Art des Zimmers hübsch in ihren Augen war, hatte ich es abgeändert. An den Wänden hingen nun Poster von verschiedenen Sängern und es standen überall Pflanzen herum, welche alle samt Namen besaßen. Ich begeisterte mich für alles Übernatürliche wie zum Beispiel Aliens oder Magie. Ja Magie hatte mich schon immer fasziniert. Also lagen im ganzen Raum Nachforschungen und Bücher verteilt. Ich stand aus meinem Bett auf und ging aus meinem Zimmer heraus. Vor der hellbraunen Badezimmertür blieb ich stehen und ging hinein. Es war 15 Uhr und ich war gerade erst aufgestanden da ich die ganze Nacht dieses neue extrem spannende Buch gelesen hatte. Meinen schwarzen Schlafanzug legte ich an die Seite, wusch mich und nahm mir ein rotes Sommerkleid und dazu trug ich passend rote Absatzschuhe. Dann trug ich etwas schwarze Mascara, rosa Rouge und etwas roten Lippenstift auf. Die vordersten zwei Strähnen meiner Haare steckte ich mir zwei dünnen Haarnadeln hinten am Kopf fest. Ich ging die Treppe runter und meine Mutter bemerkte mich. Sie rief: "Frida! Bringst du bitte die Post mit wenn du in die Küche kommst?" aus der Küche. Ich antwortete mit einem einfachen "ja" und trat vor die Tür. Draußen war es noch wärmer und obwohl die Sommerferien fasst vorbei waren war es noch immer warm. Gegenüber von mir saß immer noch die seltsame Eule und starrte mich an. Nein! Eine Eule konnte nicht starren! Oder doch? Ich wandte meinen Blick ab und öffnete den roten Briefkasten vor der Tür. Entgegen fielen mir 3 Rechnungsbriefe eine Postkarten, worauf ein wunderschöner weißer Strand und ein blaues Meer abgebildet war. Zu guter Letzt ein brauner Brief mit einer leuchtend grüner Schrift. Worauf mein Name stand, Frida Genz leuchtete dort in dunkelgrünen Buchstaben auf dem Papier. Es sah alt aus und es war kein Poststempel zu sehen, dass heißt jemand hätte ihn persönlich einwerfen müssen. Ich öffnete ihn sofort und begann zu lesen:
,,Liebe Mrs. Genz, ich melde mich erneut aus der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei um sie erneut darauf hinzuweisen das ihre Tochter dazu bestimmt ist auf unsere Schule zu gehen. Sie entspricht magischen Ursprung und sollte zaubern lernen. Eigentlich hätte sie bereits ab ihrem 11. Lebensjahr unsere Einrichtung besuchen müssen, doch wie sie ja bereits wissen haben sie dem entgegen gewirkt und es verboten. Dem entspricht ihr volles Recht doch ich möchte sie erneut darauf hinweisen, wie ich es bereits damals getan habe, das sie nicht leugnen können was sie ist! Ihre Tochter Frida Genz ist einen Hexe und sie hat das volle Recht darauf es zu lernen. Damals habe ich ihre Entscheidung, es ihr zu verheimlichen und sie in dem Glauben zu lassen das sie ganz normal wäre, berücksichtigt und es akzeptiert doch jetzt ist es mir klar geworden. Ich werde sie informieren wenn ich es nicht gerade schon getan habe. Denn dieser Brief war mit voller Absicht an Frida gerichtet. Sie sollte den Brief lesen und es wissen. Sie hat das Recht darauf zu erfahren das sie eine Hexe ist und das sie bald auf die Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei gehen wird. Ich werde bald jemanden schicken der sie abholen wird, sie sollten sie über ihre bevorstehende Zukunft informieren sonst werde ich es demnächst tun
Mit freundlichen Grüßen Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore