Ich lief den anderen nach durch das Schloss nach bis wir wieder im 7. Stock vor einem Porträt mit einer dicken, in rosa gehüllten Frau, standen. "Quidditch" sagte einer der größeren Schüler ganz vorne. "Das neue Passwort ist also Quidditch" meinte James interessiert neben mir. "Das musst du dir merken!" fügte er noch schnell hinzu, dann gingen wir weiter nach vorne. Als wir am Eingang des Porträts angekommen waren, gestikulierte mir James das ich zuerst gehen sollte. Er grinste mich an und ich machte einen mittelalterlichen Knicks, kletterte durch das Loch und ging in dem Raum hinein. Ich stand in einem riesigem Raum, er war fast völlig in rot da das die Hausfarben von Gryffindor waren, aber auch in gelb. Mehrere Kamine brannten und es war warm, es standen Sofas und Sessel herum und an den Wänden hingen Bilder von Personen und? Sie bewegten sich alle! Manche liefen von rechts nach links oder unterhielten sich. Das war das spannendste was ich heute gesehen hatte. Die Schülermengen hatten sich langsam aufgelöst, da die meisten eine andere Treppe empor stiegen. Ich vermutet das dort die Schlafsäle liegen, von denen Lily so aufgeregt erzählt hatte. Ich ging den Mädchen hinterher, die sich zu der Treppe mit den Schlafsälen begaben. Die vier Jungs ließen sich auf einer der roten Sofas fallen und sahen uns nach während wir die Treppen zu den Schlafsälen emporstiegen. "Hey! Kommt ihr dann nochmal runter?" rief James uns nach. "Garantiert nicht wegen dir Potter!" antwortete Lily prompt und ziemlich barsch. James verdrehte die Augen und ich nickte ihm lachend zu, im Hintergrund konnte ich gerade noch Sirius beginnenden Lachanfall hören als ich durch die Tür ging, die Lily mir aufhielt.
Ich war mit Lily Evans, Alice Prewett, Jeanne Benoir, Ellen Lorenz und Mary-Louise Thompson in einem Raum. Das freut mich wirklich da ich alle wirklich sympathisch und super nett fand. Alle haben mich wirklich herzlich in Empfang genommen und mir jede Frage beantwortet. Keiner von ihnen fand es komisch das ich neu war oder wollte nicht das ich hier bei ihnen mit in Schlafsaal wohnen, nein ganz im Gegenteil! Sie haben sich alle wirklich und ehrlich darüber gefreut das jemand neues dazustößt. Der Raum war etwa halb so groß wie der Gemeinschaftsraum und es standen 6, mit roter Bettwäsche bezogene Betten darin. Alle hatten rote Vorhänge zum zuziehen davor und direkt neben der Eingangstür war eine weiter Tür. Das ist dein Bett! sagte Lily und zeigte auf das Gegenüberliegende von ihr. Die Betten waren so angeordnet das auf jeder Seite jeweils 3 Stück standen. Ganz Rechts und hinten an der Wand stand Lily ihres, etwas weiter unten das von Mary (wie sie genannt werden wollte) und ganz darunter das von Alice.
Auf der anderen Seite ganz oben meins, dann das Bett von Jeanne und ganz unten Ellen ihres. In der Mitte unten waren dann die zwei Türen. Zwischen den Betten war immer noch genau so viel Platz das eine braune Holzkommode dazwischen passte. Lily' s und meine standen jeweils oben an der Wand. Der Raum war ebenfalls in rot gestrichen und zwischen Lily' s und Mary' s und sowohl als auch zwischen Mary' s und Alices Bett waren große Holzfenster mit roten Vorhängen. Es war wunderschön die Mädchen hatten es auch noch etwas wohnlicher dekoriert. Mit Pflanzen, Bildern und persönlichen Gegenstände. Es gefiel mir wirklich, ja es war großartig! Einfach alles! Das Zimmer, der Gemeinschaftsraum, die Leute, generell das ganze Schloss! Ich war so glücklich!
Ich sah die anderen an, dann sagte ich: "es ist wunderschön hier." Die anderen lächelten und ich ging zu meinem Bett. Darauf stand schon mein Koffer, Jeanne sah den Koffer skeptisch an und sagte dann: "wie hast du denn da alles rein bekommen?" Ich öffnete die Schnallen des Koffers und klappte ihn dann auf. "Unauffindbarer Ausdehnungsszauber" antwortet ich und grinste Jeanne an. "Was für'n Zauber?" fragte Ellen verwirrt. "So habe ich alles in den einzigen Koffer hinein gekriegt. Mrs. Potter hat ihn auf den Koffer angewandt bevor wir losgefahren sind" erzählte ich ihr. "Du warst bei den Potters?" fragte Lily völlig entrüstet und starrte mich an. "Ja? James und Sirius haben mich abgeholt und dort hingebracht. Meine Eltern wollten damals mit 11 nicht das ich nach Hogwarts gehe und haben meinem Brief abgefangen. Danach haben sie es mir verschwiegen und so getan als würde es das ganze hier-" ich zeigte in die Runden ,,nicht geben." Alle starrten mich an und ich war etwas überrascht darüber. "Wusstet ihr das alles nicht?" fragte ich sie und eine nach der anderen fanden sie ihre Worte wieder. Zuerst Alice, sie sagte: "das ist ja schrecklich!" Dann auch Lily: "nein, woher sollten wir das gewusst haben?" fragte sie immer noch leicht blass. "Naja, ich dachte James, Sirius oder auch Remus hätten es euch erzählt. Aber anscheinend ja nicht... Aber das ist jetzt vorbei! Und ist in Ordnung" sagte ich und die Mädels begannen langsam wieder ein fröhlicheres Gesicht zumachen.
Dann nahm ich das erste aus meinem Koffer heraus, es war ein Paar weiße Absatzschuhe. "Soll ich dir helfen? Dann geht es viel schneller?" fragte Lily, die ihre gute Laune anscheinend wiedergefunden hatte. "Ach, will da jemand zu Potter runter?" fragte Mary belustigt und ehe ich mich versehen hatte flog Lily ihr Kopfkissen auf Mary zu und traf sie mitten in Gesicht. Mary quietschte erschrocken und warf es zurück. "I-C-H S-T-E-H-E N-I-C-H-T A-U-F P-O-T-T-E-R!!!" sagte Lily und betonte jeden einzelnen Buchstaben ganz deutlich. "Du und James?!" fragte ich ganz aus dem Häuschen. "NEIN!!!" schrie Lily und ich riss meine Augen auf. Doch dann brach ich schallendes Gelächter aus.
Dann widmete ich mich wieder meinem Koffer und alle 5 halfen mir. Als ich fast fertig war zog Jeanne einen kleinen Zettel aus dem Koffer heraus. Bis ich verstanden hatte was sie gerade las war es zu spät. Jeanne war ziemlich schlau und hatte 1 und 1 kombiniert und hatte jetzt das Ergebnis. Es war die Sterbeanzeige meiner Oma von letztem Jahr aus der Zeitung. "Wer war das?" fragte sie mich vorsichtig nichts falsches zu sagen. "Meine Oma, sie ist letztes Jahr an einem Herzinfarkt gestorben" antwortete ich ihr leise. Ich wollte nicht darüber nachdenken, es würde mich nur wieder traurig machen und da ich jetzt gerade so glücklich war wollte ich es auch dabei belassen. "Deswegen kannst du auch die Thestrale sehen!" rief sie entsetzt aus und verstand dann sie das lieber ich gesagt haben sollte. Sie bereute es direkt, dass sah ich in ihren Augen. Jeanne sagte vorsichtig: "entschuldigung, Sirius hat es uns erzählt, er ist...Naja er ist ein echtes Plappermaul und eine Dramaqueen!" Sie brachte mich zum Lachen und ich wurde wieder fröhlicher.
Oh ja das konnte ich mir sehr gut vorstellen! Sirius Black die Dramaqueen. Ich lachte und nahm dann den Zeitungsausschnitt und legte ihn auf meine Kommode. Dann verstaute ich nur meine Schmick- und Waschprodukte im Bad und ging wieder in den Schlafsaal. Auf meinem Bett lag Remus seine Jacke die ich vorhin vor dem Koffer auspacken ausgezogen hatte, weil mir warm geworden war. Als ich die Badezimmertür schloss standen Lily, Jeanne, Mary und Ellen vor meinem Bett und begutachtete die Jacke. Ich schüttelte meinen Kopf und beobachtete das ganze eine kurze Zeit lang. Die Mädchen hatten mich nicht bemerkt und diskutierten darüber wessen das ist. "Vielleicht James?" fragte Mary. "Nein, er hatte seine vorhin noch an" antwortete Jeanne kopfschüttelnd. "Okay, könnte doch von ihrem Bruder sein. Sie hat doch einen Bruder!" sagte Ellen und nun machte ich mich doch bemerkbar. Ich drängelte mich durch die 4 und sie sprangen erschrocken zurück. "Ähm, also Frida..." versuchte Lily zu erklären. Ich lächelte sie an und sagte: "schon gut." Ich nahm die Jacke, dann zog ich sie mir an. Die Mädels standen mit erwartungsvollen Blicken vor mir und Mary sagte ganz begeistert: "Na? UND? Wem gehört sie denn nun? Wirklich deinem Bruder?" "Wäh, mein Bruder doch nicht. Seine verschwitzten Jacken fass ich nicht mal über meine Leiche an." Ich brach in Lachen aus und ging zur Tür. "Hallo? Frida? Warte!" rief Ell und die anderen rannten mir hinterher. Nun waren wir wieder auf dem Weg nach unten in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors.
Ich war gerade einmal die letztes Stufe hinab gegangen da stürmte Sirius schon auf mich los und packte mich bei den Armen. "Wow! Was ist denn jetzt los?" fragte ich ihn immer noch entsetzt schauend. Dann blickte ich über meine Schulter zu Lily, Jeanne, Ell und Mary hoch. Alice war oben geblieben weil sie noch etwas lesen wollte. Alice war anders als die anderen, eher ruhig, zurückhaltend und schüchtern. Aber ebenfalls super nett und freundlich. Lily zuckte mit den Schultern, sie hatte keine Ahnung was hier gerade abging. Ich sah wieder zu Sirius der mich erwartungsvoll anstarrte. Dann sah ich Stirnrunzelnd zu James und Remus hin. James kriegte sich vor lachen kaum noch ein, Remus hingegen hatte eine dunkelrote Farbe angenommen und blickte verlegen auf seine Hände. Was ging denn hier ab? Sirius unterbrach meine Gedanken und griff in meine, besser gesagt Remus seine Jackentasche. "Hey? Was machst du?" fragte ich ihn verwirrt. "Ich habe megap Hunger auf Schokolade und ich weiß das Remus immer welche dabei hat und dann wollte ich mir welche nehmen, er hat aber gesagt das du sie hast und da das hier-" er zeigte auf die Jacke welche ich trug seine Jacke "ist, musste ich nur warten bis du wieder runterkommst" sprudelte es, etwas zu laut, aus Sirius heraus. "Also ist das Remus seine Jacke!" "Ich wusste das die nicht von ihrem Bruder ist!" hörte ich Jeanne von hinten flüstern. "Danke Sirius! Jetzt bin ich Gesprächsthema Nummer 1 für den ganzen Abend!" flüsterte ich ihm genervt lächelnd zu. Er sah mich stirnrunzelnd an und ich glaube er hatte nicht verstanden was ich meinte. Doch das war ihm auch egal wie ich sah, er machte sich an der Schokolade zu schaffen und interessierte sich gar nicht mehr für mich. Ich ging grinsend an den tuschelnden Gryffindor Schülern vorbei und setzte mich neben Remus auf eine der roten Sofas vor einem Kamin. "Sorry!" formte Remus lautlos mit den Lippen, doch ich schüttelte nur lächelnd den Kopf. Nun saßen auch die Mädels auf der Couch gegenüber von mir. Ich wollte erst aufstehen und mich neben Lily setzen doch ein mehr als tödlicher Blick lies mich wieder auf den weichen Stoff sinken.
Der Abend ging schnell herum, da James und Sirius sehr viel redeten. James am meisten über Lily, die am Ende des Abends wirklich angepisst war und Sirius über Quidditch. Peter saß nur still daneben und gab manchmal ein bestätigendes: ,,Ja James zurück, aber auch nicht mehr. Lily, Jeanne, Mary und Ell unterhielten sich fast die ganze Zeit untereinander und ich hörte zu.
Etwa um 22 Uhr wurde der Gemeinschaftsraum immer leerer da die meistens Schüler sich nun zu Bett begaben. Morgen war der erste Schultag wie mir wieder einfiel, ich war so unfassbar aufgeregt. Später wollte wir dann auch ins Bett und ich war gerade dabei Remus seine Jacke auszuziehen als er meinen Arm nahm und den Kopf schüttelte. Dann flüsterte er: "Behalt sie an, du siehst gut darin aus" mir zu. Dann wurde er wieder rot, es sah so lustig aus. Ihm war das ständige rot werden auch peinlich, aber anscheinend passierte ihm das öfter und oft auch unwissendlich. Ich stand lächelnd auf und verabschiedete mich von allen. Dann gingen wir als geschlossenes Grüppchen nach oben und ließen die Jungs unten allein.
An nächsten Tag wurde ich von meinem schrillen Wecker Ton aus dem Schlaf gerissen. Ich griff auf den Nachtschrank und schaltete ihn aus damit keiner von den anderen wach wurde. Da es ab halb 8 Frühstück gab wie ich gestern erfahren hatte, und der Unterricht um 9 begann wollte ich recht früh aufstehen um nicht an meinem ersten Tag zu spät zukommen. Es war um 6 und ich stand auf, dann kramte ich Unterwäsche, eine weiße Bluse, einen schwarzen Schulrock einen Umhang und nahm mir ein Paar schwarze Absatzschuhe, die auf Anweisung nicht zu hoch sein durften. Meinen Zauberstab hatte ich gestern Abend auf den Nachttisch gelegt und nahm ihn jetzt mit. Dann schlich ich leise durch das Zimmer ins Bad, ich wollte auf keinen Fall jemanden aufwecken. Ich öffnet vorsichtig die Holztür und ging ins Bad. Es hatte weiße Fliesen an den Wänden und dem Boden, es war klein aber hatte alles was man brauchte. Toilette, Waschbecken, eine Dusche und sogar eine Badewanne. Alles schlicht in weiß gehalten mit hübscher Dekoration und Pflänzchen an manchen Stellen. Es war warm und ich legte meine zusammengelegten Kleider auf den Rand des Waschbeckentisches. Dann sagte ich: "Colloportus" und die Tür verschloss sich durch ein Klacken.
Lily hatte mir gestern Abend noch ein paar nützliche Zaubersprüche beigebracht. Für Türen zum öffnen und schließen, für die Haare zum trocknen, für Frisuren, ein paar Verteidigungszauber und die wichtigsten Zaubersprüche der letzten Jahre. Unter anderem auch der für Türen zum verschließen. Dann zog ich meinen Schlafanzug aus und faltete ihn zusammen, ich stieg unter die Dusche und machte das warme Wasser an. Es war angenehm und ich dachte nach...
Über mein Zuhause! Und vor allem über meine Beste Freundin Helen, wer weiß ob sie mich jetzt noch Beste Freundin nennen würde. Ich hatte ihr einen Brief geschrieben bevor ich nach Hogwarts aufgebrochen war. Jedoch hatte sie noch nicht geantwortet, wer weiß ob Helen überhaupt antworten würde und vor allem wie??? Ich wusch mir meine Haare und den Körper, dann drehte ich den Duschhahn zu und trat heraus. Ich wickelte mein Handtuch um den Körper und benutzte den Zauberspruch den Lily mir beigebracht hatte um meine Haare zu trocknen. Dann wendet ich einen weiteren an und ich konnte im Spiegel zusehen wie meine Haare sich in Locken ein drehten. Dann hängte ich das Handtuch weg, zog mich komplett an. Und hing mir dann die Krawatte um den Hals, ich probierte sie zu binden. Doch es wollte und wollte nicht klappen, egal ich würde nachher Lily oder Remus fragen. Zu guter Letzt noch meinen Umhang an, dann sah ich mich im Spiegel an ich sah müde aus, wir hatten erst später als 0 Uhr geschlafen.
Ich öffnete mein Schminkkästchen und nahm Fondation, Puder, Rouge, Wimperntusche und Lippenstift heraus. Ich schwang meinen Zauberstab über die Produkte und sie trugen sich automatisch auf mein Gesicht auf. Ich ließ den Zauberstab in meine Umhangstasche sinken und die Krawatte in die andere. Danach machte ich das Licht aus, verließ das Bad. Ich machte noch einen kurzen Abstecher vor mein Bett und nahm meine Schultasche, zudem verließ ich danach den Schlafsaal. Es war kurz vor halb 8 also würde das Frühstück gleich beginnen.
Auf dem Weg nach unten traf ich James, Sirius, Remus und Peter die sich ebenfalls auf den Weg zum Frühstück machten. Guten Morgen sagte James fröhlich und grinste sein typisches Rumtreiber-Lächeln. Ja euch auch einen guten Morgen antwortete ich auch lächelnd. Wir gingen durch das Porträt Loch und durch das Schloss zur großen Halle. Wo ist deine Krawatte? Fragte James dem aufgefallen war das ich keine trug. Wir setzen uns an die gleiche Stelle wie gestern, doch er war dieses mal nicht mit Fleisch und Kartoffeln sondern mit Obst, Brötchen, Bohnen und allerlei Süßem. Oh ja, die Krawatte, ich habe sie nicht gebunden bekommen sagte ich verlegen wären ich mich gerade setze und mir etwas Kürbissaft einschenkte. Remus unterhielt sich gerade mit Sirius als der, der uns zugehört hatte sagte: ,,Ich glaube Remus würde dir doch sicher helfen oder Remus? Remus verschluckte sich an seinem Kürbissaft und prustete schwer.
James der neben ihm saß klopfte ihm auf den Rücken. Äh, Ja klar antwortete er und wurde, wie immer, rot! Ich holte die rot-gelb gestreifte Krawatte aus meiner rechten Umhangstasche und legte sie mir um den Hals. Dann legte ich meine Hände auf den Schoß und schaute ihn an. Remus sah James und Sirius böse an, warum auch immer und dann widmete er sich meiner Krawatte. Ich hatte keine Ahnung was er tat aber es funktioniert, die Krawatte nahm langsam Gestalt an und Remus war völlig konzentriert. Seine Hände zitterten leicht und auch sie wiesen dünne Narben auf. Fertig sagte Remus und betrachte die Krawatte auf meiner Brust. Ich sah nach unten und antwortete: ,,Dankeschön.
Dann lächelte ich ihn an und wir widmeten uns dem Frühstück. Nach und nach trafen auch die anderen Mädchen ein. Lily ließ sich auf der anderen Seite neben mir nieder und Jeanne gegenüber. Guten Morgen, gut geschlafen? fragte ich in die Runde während ich mir gerade Obst mit Joghurt mischte. Sie sah mich an und gab zurück: ,,Ja Dankeschön dann lächelte sie auch und wand sich ihrem Toast zu. Gegen 08:45 Uhr holte ich meinen Stundenplan aus meiner Schultasche raus und begutachtete ihn genau. In den ersten beiden Stunden hatte ich Verwandlung bei Professor McGonnagal bis um halb 11 danach eine Stunde Alte Runen bei Professor Babbling, eine Stunde Kräuterkunde bei Professor Sprout und um 12 gab es erst einmal Mittag bis um 1 Uhr, danach hatte ich noch eine Doppelstunde Verteidigung gegen die dunklen Künste bis um halb 3 bei Professor Merrythought. Das war es erst mal für den Tag.
Was hast du heute alles? hörte ich Marys Stimme von rechts gegenüber. Erst Verwandlung dann Alte Runen und Kräuterkunde, nach dem Mittag noch Verteidigung gegen die dunkeln Künste zählte ich auf. Dann haben wir ja Verwandlung, Verteidigung gegen die dunklen Künste und Kräuterkunde zusammen antwortete Mary fröhlich die ebenfalls auf ihren Stundenplan schaute. Wer macht Pflege magischer Geschöpfe? fragte Mary in die Runde. Ich! antwortete Sirius aus einer anderen Ecke, Ich auch antworteten James und Lily fast Syncron. Lily schaute gekränkt weg und James grinste sein typisches Lächeln. Macht überhaupt jemand Alte Runen fragte ich erneut. ,,Ich, ich belege Alte Runen hörte ich Remus Stimme rechts neben mir. Ich schaute ihn an und lächelte fröhlich, ,,Gut, dann kenne ich ja zum Glück jemanden. Dann wand ich mich wieder dem Obst in meiner Schüssel zu, wir mussten uns alle etwas beeilen da der Unterricht in einer viertel Stunden losgeht. James war ganz aufgeregt, da in 2 Tagen die Quidditch Auswahlspiele beginnen würden und er, als Mannschaftskapitän, entscheiden dürfte wer ins Team kommt.
Hey James könntest du mir zeigen wie man fliegt? Ich würde auch gerne Quidditch spielen versuchen erzählte ich im und James wurde noch hibbeliger. Yesss! Eine neue Spielerin! reif er ganz happy. Er brach in Jubel aus und wir begannen zu lachen. Frida, du musst wissen begann Jeanne zu erzählen ,,Ich spiele zwar kein Quidditch aber es ist wirklich brutal, ich sehe bei jedem Quidditch Spiel zu und naja, wie soll ich es sagen? Bei 3 von 4 Spielen landen James und Sirius im Krankenflügel Sie zuckte entschuldigend mit den Schulten und ich sah die beiden an. Sirius war völlig mit seinem Frühstück beschäftigt und James rang mit sich selbst ob er drauf ein gehen würde oder es abstreiten wolle. Ich sah so etwas wie Panik in seinen dunkelbraunen Augen. Er hatte offenbar Angst das, wenn ich die Wahrheit über Quidditch wusste, es nicht mehr spielen wolle. Ich kann es ja wenigsten mal versuchen oder? Wie oft fliegt man schon auf Besen hinter Bällen her? sagte ich und lachte wieder. James entspannte sich wieder und ich sah auf meine silberne Armbanduhr. Es war 5 vor 9 Uhr und ich sagte erschrocken: ,,Leute, wir müssen es ist kurz vor 9. Auch Lily sah nun auf die Uhr und riss die Augen auf: ,,Verdammt schon so spät! rief sie ganz aufgeregt. Dann sprang sie auf und auch ich erhob mich von den Holzbänken. Ich hing mir die Tasche über die Schulter und die Rumtreiber, meine Mädels und ich gingen zügig zum Verwandlungsunterricht.
Wir durchquerten das Schloss und kamen dann in der 2. Etage vor dem Klassenzimmer für Verwandlung angekommen und standen vor der Holztür zum Eingang des Klassenzimmers. Lily stand direkt neben mir und wir warteten auf Professor McGonnagall. Punkt 9 Uhr traf die, völlig in schwarz und wie üblich mit ihrem spitzem Hut und dem strengen Gesichtsausdruck gekleidete Hexe ein und schloss die Klassenzimmertür auf. Die Schüler aus Gryffindor und Rawenlaw strömten hinein, mit denen wir zusammen hatten. Die Pflichtfächer hatten wir immer mit einem andern Haus zusammen, Verwandlung mit Rawenclaw, Zaubertränke mit Slytherin und Kräuterkunde mit Hufflepuff. Die Wahlfächer sind dann allen Schülern zusammen die das Fach gewählt hatten. Auch ich ging zusammen mit den anderen in das Klassenzimmer hinein. Der Klassenraum war groß und im Zimmer standen Doppelbänke mit jeweils zwei Stühlen, ganz vorne ein Lehrertisch ebenfalls mit einem Stuhl dran. Professor McGonnagall ging nach vorne zu ihren Pult und stellte dann ihre Tasche ab. Meine Freunde setzen sich auf ihre Plätze, Lily saß ganz vorne rechts neben Alice. Sirius saß ganz hinten neben James und Peter neben Remus davor. Dorcas neben Marlene irgendwo in der Mitte. Ellen neben Mary und Jeanne saß alleine ganz hinten in der Mitte. Neben James und Sirius.
Ich ging Professor McGonnagall hinterher und stellte mich vor den Pult, sie bemerkte mich und sagte: ,,Ms. Genz? Setzen sie sich doch nach da hinten zu Ms. Benoire! sie wand sich wieder ab und ich ging hinter zu Jeanne. Ist die immer so? fragte ich Jeanne mit hoch gezogenen Augenbrauen während ich meine Tasche abstellte und mich hinsetzte. Wenn du streng, und kühl, Oh ja! flüsterte sie zurück und Professor McGonnagall begann mit ihrem Unterricht: ,,so, dieses Jahr zum Anfang werden wir erst einmal mit etwas Wiederholung beginnen. ,,Die Liste vor ihnen redete sie weiter und wedelte mit dem Zauberstab, ein Blatt Papier erschien auf dem Tisch vor mir Versuchen sie bitte alle und notieren das Ergebnis. Für manche Zauber werden sie ein paar Gegenstände benötigen, diese finden sie hier vorne. Arbeiten sie zusammen und helfen sich gegenseitig! Manche werden ihnen auch aus Zauberkunst bekannt vor kommen.
Gemurmel begann in Klassenzimmer und ich sah auf die Liste. Dort standen viele Zaubersprüche aufgelistet, so viele das es wirklich die ganzen beiden Stunden brauchen würden. Auch Jeanne sah sich die Liste an und las sie vor: ,, Densaugeo, Reparo, Tergeo, Protego, Reductio, Episkey, Duro, Evanesco, Avis, Ferraverto, Alohomora, Ferula, Lumos, Nox, Salvio Hexia, Stupor, Silencio, Waddiwasi und Wingdardium Leviosa.
Zum Glück war Jeanne da, sonst wäre ich aufgeschmissen! Wir brauchen noch eins der Tiere für einen Zauber fügte Jeanne noch hinzu und stand auf. Ich hole eins In Ordnung dann such ich im Buch schon mal nach den Sprüchen. sagte ich lächelnd und Jeanne lächelte auch. Sie ging nach vorne und ich schlug mein Buch ,,Verwandlung für Fortgeschrittene auf und blätterte nach dem ersten Spruch ,,Densaugeo. Dann las ich die Seite durch und kramte mein Heft, meine Feder und ein Tintenfässchen heraus. Danach schraubte ich es auf und tauchte die Feder in die tief schwarze Tinte hinein. Nun kam auch Jeanne mit einer grauen Maus wieder zurück und setze sich neben mich hin. Ihh sagte ich mit einem verzogenem Gesicht. Magst du keine Mäuse? fragte mich Jeanne leise lachend. Ich musste ebenfalls grinsen und sagte: ,,Oh nein, alle was krabbelt! Mäuse, Spinnen, Insekten Dann widmeten wir uns wieder unseren Sprüchen und ich erzählte ihr was ich bis jetzt hatte.
Nach einer halben Stunde waren wir bis Lumos, der Lichtzauber, gekommen. Jeanne war wirklich gut in Verwandlung und obendrein auch noch gut im zuhören. Wir unterhielten uns die ganze Zeit, es entstand nie so etwas wie ,,peinliche Stimme oder wir wussten nicht was wir sagen sollten. Nein ganz im Gegenteil, jeder von uns hatte wirklich viel zu erzählen. Jeannes Eltern gingen beide nach Beauxbatons doch sie wollten gerne das ihre Tochter nach Amerika geht um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Jeanne hatte bis zu ihrem 11. Lebensjahr mit ihren Eltern in Paris gewohnt und dann als sie ihren Brief bekommen hatte waren sie umgezogen. Sie hatte noch zwei jüngere Schwestern die Zwillinge und 9 Jahre alt waren. Sie liebte es zu zeichnen und hatte eine Eule namens Tessa. Sie fand es super interessant das meine Eltern Ärzte waren doch ich redete nicht besonders gerne über dieses Thema. Wir redeten viel zu viel und als die erste Stunden schon längst vorbei war und wir nur noch 10 Minuten hatten waren wir endlich mit allen fertig geworden. Ich hatte zwei Seiten Pergament gebraucht, obwohl ich eigentlich recht klein und ordentlich schrieb, Jeanne sogar 3.
Professor McGonnagall beendete ihre Stunden damit das sie die Aufgabe zum beenden aufgab. Jeanne und ich freuten uns da wir die einzigen, außer Lily, waren die es geschafft hatte. Ich packte alles zusammen und ging dann, zusammen mit Jeanne nach draußen. Außerhalb des Klassenraumes trafen wir wieder auf die Rumtreiber Lily, Ell und Alice. Dann trennten sich unsere Wege wieder da jetzt die Wahlfächer eine Stunden dran waren. Sirius, Lily, James und Mary hatten Pflege magischer Geschöpfe, Peter und Ell Muggelkunde, Jeanne Wahrsagen, Alice Arimantik und Remus und ich Alte Runen. James, Sirius, Mary und Lily machten sich auf den Weg nach draußen und der Rest verteilte sich im Schloss. Wir würden uns nachher zu Kräuterkunde wiedersehen. Remus und ich machten uns zusammen auf den Weg in den 4. Stock. Mrs. Babbling war schon im Klassenzimmer und begrüßte mich freundlich, dieses mal saß ich neben Remus und er half mir so gut es geh.
Die Stunde ging super schnell vorbei, auch Mrs. Babbling begann ihre erste Stunden nach den Sommerferien damit alte Vokabeln und Buchstaben zu wiederholen. Am Ende der Stunden hatte ich es geschafft das Alphabet zu erlernen und Remus hatte mir eine Liste aller Vokabeln gemacht während ich geschrieben hatte. Um viertel 12 verließen Remus und ich den Klassenraum wieder und gingen durch das Schulhaus nach unten. Dann durch das große Eingangsportal nach draußen, über das Gelände bis zu einem der Gewächshäuser.