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Gefangen im Verlangen

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Nora Oscar dachte, sie könnte jeden haben, aber Edwin Hart war unerreichbar, brillant … und schmerzhaft ernst. Sie wusste nicht, dass er ihr Dozent war, und er wollte sie nicht … zumindest nicht anfangs.

Zwischen verschüttetem Kaffee, peinlichen Begegnungen in der Bibliothek, neugierigen Freunden und seinem trockenen Sarkasmus scheiterten Noras Versuche, ihn zu umgarnen, immer wieder kläglich. Doch irgendwie gelang es ihr langsam, seine eisige Fassade zu durchbrechen.

Er sollte sich nicht verlieben. Sie sollte ihn nicht verführen. Aber auf einem Campus voller Schabernack, Flirts und Chaos pfeift das Verlangen auf Regeln.

Können eine Studentin und ihr Dozent die Funken, den Skandal und die absurden Momente dazwischen überstehen?

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Chaos im Café
Nora Oscar hatte offiziell beschlossen, dass Liebe ein Betrug ist. Nicht diese süße, Schmetterlinge-im-Bauch-und-späte-Anrufe-Version, die die Leute online posten. Nein. Die echte Version—die, die sie immer wieder erlebte—war anstrengend, enttäuschend und ehrlich gesagt eine komplette Zeitverschwendung. An diesem Punkt verlangte sie nicht einmal mehr Perfektion. Nur jemanden Normalen. Jemanden, der sich nicht wie eine wandelnde Red Flag mit einem schönen Lächeln verhielt. Aber anscheinend war selbst das zu viel verlangt. Ihr Handy klingelte. Nora stöhnte auf und griff danach, ohne auf die Anrufer-ID zu schauen. „Hallo…“ „Wo bist du?“ Marys Stimme schnitt scharf durch den Lautsprecher. Mary—ihre beste Freundin und die einzige Person, die so mit ihr sprechen konnte, ohne blockiert zu werden. „Ich komme, Babe. Entspann dich, ich bin fast da.“ „Fast wo? Sag mir nicht, dass du noch im Bett liegst.“ „Mary, bitte, hab Erbarmen. Ich bin unterwegs.“ „Das hast du vor zwanzig Minuten auch gesagt.“ „Okay, okay, jetzt bin ich wirklich unterwegs.“ „Das will ich hoffen.“ Nora beendete den Anruf und seufzte. „Gott… nicht mal meine beste Freundin glaubt noch an mich.“ --- 25 Minuten später – Schönes Café Mary saß bereits da, die Arme verschränkt, ihr Kaffee unberührt. Nora kam hereingehetzt, leicht außer Atem. „Hi, Baby“, sagte sie und ließ sich auf den Stuhl fallen. Mary lächelte nicht. „Komm mir nicht mit ‚Hi, Baby‘. Du bist zu spät.“ „Ich weiß, ich weiß. Verkehr.“ „Du wohnst dreißig Minuten entfernt.“ „Okay, ich habe verschlafen. Zufrieden?“ Mary verdrehte die Augen. „Sehr.“ Nora griff nach ihrem Kaffee und nahm einen Schluck. „Ich schwöre, mein Leben ist so stressig.“ Mary starrte sie an. „Du machst Witze, oder?“ „Ich meine das ernst. Mein Liebesleben ist ein Chaos. Also… ein komplettes Chaos.“ „Da sind wir wieder.“ „Nein, hör zu. Jeder Typ, den ich treffe, ist entweder langweilig, anhänglich oder nur hinter dem Geld meines Vaters her. Ich bin müde.“ „Vielleicht, weil du immer denselben Typ Mann auswählst.“ „Welchen Typ?“ „Den ‚Red Flag, aber er ist süß‘-Typ.“ Nora runzelte die Stirn. „Entschuldigung?“ „Ich sag’s nur. Du siehst Gefahr und denkst: ‚Wow, Potenzial.‘“ „Wow. Du bist echt eine Haterin.“ „Ich bin realistisch.“ Nora seufzte dramatisch. „Ich will einfach etwas Echtes. Ist das zu viel verlangt?“ „Für dich? Ja.“ Nora wollte gerade antworten, als ihr Blick abschweifte. Sie erstarrte. Ein junger Mann an der Theke hatte gerade seinen Kaffee genommen. „Danke“, sagte er zur Barista. Ruhige Stimme. Tief. Mühelos. Er setzte sich hin, setzte Kopfhörer auf, öffnete seinen Laptop und konzentrierte sich vollkommen. Nora beugte sich zu Mary. „Warum ist jemand gleichzeitig hübsch und heiß?“ „Heiß?“ Mary runzelte die Stirn. „Wer?“ „Er.“ Nora nickte leicht in seine Richtung. Mary folgte ihrem Blick und schnaubte. „Nora… hast du nicht gerade gesagt, dein Liebesleben geht den Bach runter?“ „Und?“ „Und jetzt hast du schon dein nächstes Problem gefunden.“ „Pssst, du redest zu viel.“ „Ich? Girl, du hast keine Ahnung, wen du gleich störst.“ „Ich gehe Hallo sagen.“ Mary verschluckte sich fast. „Was??“ „Ich gehe da rüber.“ „Bist du verrückt?“ Nora stand auf. „Nora! Nora, komm zurück!“ Zu spät. --- Nora ging direkt zur Theke, wo er saß. Sie blieb kurz stehen, richtete ihr Haar, dann setzte sie sich auf den freien Platz neben ihm. „Hi“, sagte sie locker. Keine Reaktion. Sie winkte leicht. Nichts. Sie runzelte die Stirn und tippte ihm vorsichtig auf den Arm. Er hielt inne, hob langsam den Kopf und nahm seine Kopfhörer ab. Ihre Blicke trafen sich. Für einen Moment vergaß Nora, was sie sagen wollte. „Hi… ich bin Nora“, lächelte sie und streckte ihre Hand aus. Er sah auf ihre Hand. Dann in ihr Gesicht. Kein Händedruck. Nur ein leerer Blick. Nora zog ihre Hand verlegen zurück. „Ähm… ich habe gesehen, dass du alleine hier bist. Wartest du auf jemanden?“ „Nein.“ Seine Stimme war flach. „Oh… okay.“ „Und ich bin beschäftigt.“ „Oh.“ Er setzte seine Kopfhörer wieder auf. Und tippte weiter. Nora blinzelte. „…Wow.“ Am anderen Ende des Raums ließ Mary ihren Kopf auf den Tisch fallen. „Oh mein Gott…“ Nora zwang sich zu einem kleinen Lächeln und tat so, als würde sie innerlich nicht sterben. „Okay… cool… schön, dich kennenzulernen“, murmelte sie. Keine Antwort. Sie blieb sitzen. Eine Sekunde. Zwei Sekunden. Fünf. Er tippte weiter. Sie griff schnell nach ihrem Handy. „Hel—hallo… ja… ja, ich bin hier… ich… mir geht’s gut…“ Mary flüsterte von ihrem Tisch aus: „Was machst du da??“ Nora formte lautlos mit den Lippen: Hilf mir. Mary schüttelte den Kopf. Du bist auf dich allein gestellt. Nora stand hastig auf. Und dann passierte es. Ihre Hand stieß gegen den Becher. Der Latte kippte um. Und ergoss sich direkt über seinen Laptop und sein Hemd. Alles erstarrte. „Oh mein Gott!“, keuchte Nora. „Oh mein Gott, es tut mir so leid!“ Er sprang sofort auf. „Was zum—“ „Mein Gott, ich wollte das nicht—“ „Mein Laptop!“, fuhr er sie an und griff danach. „Es tut mir so leid! Ich schwöre, es war ein Versehen!“ „Was für ein Versehen soll das sein?“, sagte er sichtlich genervt. Mary kam schnell herüber. „Bitte, es tut uns so leid, Sir. Sie wollte das nicht.“ Nora griff nach Servietten, panisch. „Ich kann es sauber machen, ich kann es reparieren—“ „Fass es nicht an“, sagte er scharf. Sie erstarrte. „Ich habe gesagt, fass es nicht an.“ „Es tut mir leid…“ Ihre Stimme wurde leiser. Er überprüfte den Bildschirm, sein Kiefer angespannt. „Du bist einfach zu mir gekommen, hast mich gestört, und jetzt das?“ „Ich habe nicht— also doch, aber nicht so—“ Mary trat dazwischen. „Bitte, wir bezahlen jeden Schaden.“ Er sah sie beide an. Dann wieder Nora. „Sprichst du Fremde immer so an?“ Nora schluckte. „Nein.“ „Denn das hier ist… beeindruckend.“ Mary hätte fast gelacht, hielt sich aber zurück. „Ich habe gesagt, es tut mir leid“, sagte Nora leise. Er atmete frustriert aus und fuhr sich durch die Haare. Einen Moment lang sagte er nichts. Dann— „…Beim nächsten Mal nicht.“ Nora nickte schnell. „Es wird kein nächstes Mal geben.“ „Gut.“ Er nahm seine Sachen. Setzte die Kopfhörer wieder auf. Setzte sich. Und ignorierte sie komplett. Stille. Mary packte Nora am Arm. „Wir gehen. Sofort.“ Nora widersprach nicht. Sie gingen zurück zu ihrem Tisch. Mary beugte sich vor. „Du hast einen Mann mit Kaffee angegriffen.“ Nora hielt sich das Gesicht. „Ich hasse mein Leben.“ „Ich habe dir gesagt, bleib sitzen.“ „Ich dachte, er ist süß!“ „Ist er auch. Jetzt nur wütend.“ Nora warf einen Blick zu ihm. Er sah nicht auf. „…Ich werde nie wieder mit einem Mann sprechen.“ Mary schnaubte. „Du? Bitte. Gib dir zwei Stunden.“ Nora seufzte. Doch ihr Blick wanderte wieder zu ihm. Immer noch konzentriert. Immer noch distanziert. Immer noch… unglaublich attraktiv. „…Ich glaube, ich habe Eindruck gemacht“, murmelte sie. Mary verschluckte sich fast an ihrem Kaffee. „Girl, du hast eine Szene gemacht.“

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