KAPITEL 77-1

779 Worte

Das Heulen hallte wie eine Klangwelle durch die Bäume und zerschnitt die stille Nacht. Es war tief, endlos, erfüllt von etwas, das älter war als Hunger, älter als Wut. Es war nicht nur ein Ruf – es war eine Beschwörung. Jedes Härchen auf meinen Armen sträubte sich. Meine Wölfin erstarrte in mir, lauschte. Wartete. Asher riss den Kopf in Richtung Wald, sein Kiefer war angespannt. Instinktiv stellte er sich vor mich, den Arm ausgestreckt, als könnte er mich vor dem schützen, was auch immer da draußen war. Dennis’ Miene verdüsterte sich. Er sah mich nicht einmal an; sein Blick blieb auf die schwarze Baumgrenze hinter der Hütte gerichtet. „Wir müssen weg. Sofort“, sagte er, ruhig, aber bedrohlich. Ich blinzelte ihn an. „Weg? Wohin? Was ist das?“ „Das sollte hier nicht sein“, murmelte Gage

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