Aber etwas in mir hatte es bereits getan. Der Schattenwolf berührte mit seiner Nase mein Mal. Licht explodierte. Die Welt verschwand. Ich stolperte auf einen Steinboden unter einem blutroten Himmel. Schwarze Türme ragten zu allen Seiten empor, bröckelig und zerklüftet, ihre Spitzen in dunklen Wolken verloren. Die Luft roch nach Feuer und Regen, nach etwas Uraltem und Vergessenem. Vor mir führte eine lange Treppe hinauf zu einem massiven Thron, der aus Obsidian gehauen war. Gestalten säumten die Stufen – Wölfe, aber keine lebenden. Statuen, deren Augen mit glühender Asche besetzt waren. Oben auf der Treppe stand eine Gestalt. Vermummt, mit Kapuze, regungslos. „Du bist gekommen“, sagte die Stimme, vielschichtig und tief, wie ein Chor, der mit einer Stimme spricht. Ich versuchte zurüc

