Kapitel 100

681 Worte

Mayas Sicht Der Himmel über dem Unterschlupf krachte in Donner, tief und schmerzlich wie ein Stöhnen in den Knochen der Erde. Lukas lief seit einer Stunde auf und ab. Kein militärisches Tempo – keine scharfen Wendungen oder steifen Rhythmen. Nur … eindringliche Bewegung. Als könnte seine Seele nicht mehr still in seinem Körper sitzen. Ich lehnte mich an den Fensterrahmen und sah zu, wie der Sturm hereinkroch. „Du weißt, dass sie uns heute Nacht holen werden“, sagte ich leise, ohne mich umzudrehen. Seine Stimme antwortete hinter mir, angespannt. „Ich verlasse mich darauf.“ Ich schloss die Augen. „Du mochtest Chaos schon immer.“ Die Stille zog sich in die Länge – dann Schritte, jetzt ganz nah. Ich spürte seine Wärme, bevor ich sein Ausatmen hörte. „Aber das hast du nicht“, murmelte e

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