Mayas Sicht Totenstille herrschte im Raum. Kara Devlin zuckte nicht zusammen. Sie griff nicht nach einer Waffe. Sie rief keine Wachen herbei. Sie musterte mich einfach mit der ruhigen Distanz einer Dame, die einem Bauern beim Betreten ihrer Seite des Bretts zusieht. „Nimm deine Waffe“, sagte sie. „Du unterbrichst die Geschichte.“ Ich trat mit erhobener Waffe tiefer in den Raum. „Komisch. Ich dachte, ich wäre hier, um sie neu zu schreiben.“ Hinter mir trat Lukas ein, ebenfalls mit gezogener Waffe. James folgte ihm, langsamer, und musterte die Menge der ultra-elitären Machthaber, die wie Götter in Roben am Rand des Amphitheaters saßen. Niemand rührte sich. Sie beobachteten. Wartend. Abschätzend. Karas Blick huschte zu James. „Ich sehe, der Geist ist heimgekehrt.“ „Du bist nicht der

