Kapitel 69

1108 Worte

Mayas Sicht Die Explosion zerriss die Kammer mit einem Getöse, das die Zeit in zwei Hälften faltete. Die Welt kippte zur Seite. Lukas’ Arme schlossen sich um mich, als der Boden unter unseren Stiefeln aufbrach. Hitze schoss mir den Rücken hinauf – weiß, blendend, lebendig – und dann war da nur noch wirbelnder Rauch, glühende Luft und das Geräusch meines eigenen Herzschlags, der mich zu ertränken drohte. Wir landeten hart. Metall kreischte irgendwo über uns, als der Korridor einstürzte. Lukas rollte sich ab und schützte meinen Kopf mit seinem Arm, gerade als ein Teil der Decke in einem Funkenregen einstürzte. Meine Ohren klingelten. Ich schmeckte Blut. Seine Stimme drang durch den Dunst zu mir, brüchig und eindringlich. „Maya – Maya, bleib bei mir!“ Ich hustete und verschluckte mich

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN