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Die Vertragsbraut des Alpha-Königs

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Helena Winter verliert innerhalb einer einzigen Woche alles.Das Milliardenunternehmen ihrer Familie geht unter, ihr Vater verschwindet spurlos und ihr Familienname wird zum Symbol eines der größten Wirtschaftsskandale Deutschlands.Als die Schulden ihre Familie zu verschlingen drohen, erscheint nur ein einziger Mann mit einem Angebot.Adrian Falkenstein.Deutschlands jüngster Milliardär.Der gefürchtetste Unternehmer Europas.Ein Mann, dessen Herz so kalt sein soll wie Stahl.Sein Angebot ist einfach.Eine Vertragsehe für drei Jahre.Im Gegenzug rettet er ihre Familie.Helena ahnt nicht, dass Adrian nicht nur ein Milliardär ist.Er ist der Alpha-König aller Werwolf-Clans.Er ist der Herrscher eines geheimen Mafia-Imperiums.Und er trägt ein uraltes Geheimnis, das die Welt der Werwölfe erschüttern könnte.Doch selbst Adrian weiß nicht, dass seine neue Ehefrau keine gewöhnliche Frau ist.In Helenas Adern fließt das Blut einer längst ausgelöschten königlichen Blutlinie.Einer Blutlinie, vor der selbst Alpha-Könige einst auf die Knie gingen.Während Liebe langsam zwischen zwei gebrochenen Herzen wächst, beginnt ein Krieg, der seit Jahrhunderten auf seine Rückkehr gewartet hat.Denn manche Ehen werden aus Verträgen geschlossen.Andere verändern das Schicksal der ganzen Welt.

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Kapitel 1: Absturz
„Sie haben zehn Minuten, Frau Winter. Danach gehört alles, was Ihrer Familie gehört hat, nicht mehr Ihnen.“ Helena Winter starrte auf die roten Zahlen auf dem Bildschirm, als könnten sie sich verändern, wenn sie nur lange genug hinsah. Es passierte nicht. Die Schulden blieben. Die Kündigungen blieben. Und die Nachricht, die vor weniger als einer Stunde ihr gesamtes Leben zerstört hatte, blieb ebenfalls. Ihr Vater war verschwunden. Nicht im Urlaub. Nicht auf einer Geschäftsreise. Verschwunden. „Das kann nicht stimmen“, flüsterte sie. Ihre Finger zitterten leicht, doch sie zwang sich, ruhig zu bleiben. Helena Winter war nicht die Art Frau, die bei der ersten Katastrophe zusammenbrach. Sie war die Tochter von Matthias Winter, dem Mann, der ein kleines Familienunternehmen zu einem der angesehensten Konzerne Deutschlands aufgebaut hatte. Sie war damit aufgewachsen, Probleme zu lösen. Aber niemand hatte ihr beigebracht, wie man damit umging, wenn das eigene Leben innerhalb weniger Tage zerbrach. Die Tür ihres Büros öffnete sich plötzlich. „Helena.“ Sie sah auf. Ihr langjähriger Anwalt, Herr Schneider, stand dort. Sein Gesicht verriet etwas, das sie noch mehr beunruhigte als seine Worte. Angst. „Was ist passiert?“, fragte sie sofort. Der ältere Mann schloss die Tür hinter sich. „Die Banken haben alle Konten der Winter-Gruppe eingefroren.“ Helena erhob sich langsam. „Was?“ „Die Investoren ziehen sich zurück. Mehrere Partner haben die Verträge gekündigt. Und die Medien berichten bereits über einen angeblichen Finanzbetrug.“ Für einen Moment hörte Helena nichts mehr. Die Geräusche außerhalb ihres Büros verschwammen. Finanzbetrug. Dieses Wort konnte eine Familie zerstören. „Mein Vater würde so etwas niemals tun.“ Herr Schneider senkte den Blick. „Das weiß ich.“ „Dann beweisen wir es.“ Ihre Stimme klang entschlossener, als sie sich fühlte. Sie griff nach ihrer Jacke. „Wo ist mein Vater?“ Stille. Diese Stille war schlimmer als jede Antwort. Helena drehte sich langsam um. „Herr Schneider.“ „Ich weiß es nicht.“ Die Worte trafen sie härter als erwartet. Ihr Vater hatte ihr immer gesagt, dass sie niemals alleine kämpfen musste. Und jetzt war er weg. Während die ganze Welt gegen sie war. „Ich finde ihn“, sagte sie leise. Doch als sie das Gebäude verließ, wartete bereits die nächste Überraschung auf sie. Dutzende Reporter standen vor dem Eingang. Kameras blitzten. Mikrofone wurden ihr entgegengestreckt. „Frau Winter! Hat Ihr Vater Millionen unterschlagen?“ „Wussten Sie von den illegalen Geschäften der Winter-Gruppe?“ „Werden Sie vor Gericht aussagen?“ Helena blieb stehen. Vor wenigen Tagen hatten diese Menschen noch über ihren Erfolg berichtet. Jetzt warteten sie darauf, sie fallen zu sehen. „Kein Kommentar“, sagte sie. Sie ging weiter. Doch innerlich spürte sie etwas, das sie nicht ignorieren konnte. Jemand hatte diesen Fall geplant. Das hier war kein gewöhnlicher Zusammenbruch. Jemand wollte, dass die Familie Winter zerstört wurde. Am Abend saß Helena allein in der alten Villa ihrer Familie. Früher war dieser Ort voller Stimmen gewesen. Mitarbeiter. Familie. Lachen. Jetzt fühlte sich alles leer an. Sie hielt ein altes Foto in der Hand. Sie und ihr Vater vor zehn Jahren. Er hatte damals gesagt: „Egal, was passiert, Helena, verliere niemals dich selbst.“ Eine Träne fiel auf das Bild. Nicht aus Schwäche. Sondern aus Wut. Sie würde nicht zulassen, dass jemand den Namen ihrer Familie zerstörte. Ihr Handy klingelte. Eine unbekannte Nummer. Helena wollte zuerst nicht rangehen. Dann tat sie es. „Helena Winter?“ Die Stimme am anderen Ende war tief und ruhig. Zu ruhig. „Wer ist da?“ „Jemand, der Ihnen helfen kann.“ Helena stand auf. „Wenn Sie helfen können, dann sagen Sie mir, wo mein Vater ist.“ Eine kurze Pause. „Ich weiß, dass Sie Antworten wollen.“ „Dann geben Sie sie mir.“ „Treffen Sie mich morgen um zehn Uhr im Falkenstein-Tower.“ Helena erstarrte. Jeder in Deutschland kannte diesen Namen. Adrian Falkenstein. Milliardär. Geschäftsgenie. Ein Mann, über den die Menschen sagten, er könne eine Firma mit einem einzigen Satz zerstören. „Warum sollte ich Ihnen vertrauen?“ Die Antwort kam ohne Zögern. „Weil ich der einzige Mensch bin, der Ihre Familie noch retten kann.“ Die Verbindung wurde beendet. Helena sah auf ihr Handy. Ein Teil von ihr sagte, dass sie dieser Einladung nicht folgen sollte. Ein anderer Teil wusste, dass sie keine Wahl hatte. Am nächsten Morgen betrat sie den Falkenstein-Tower. Das Gebäude war beeindruckend. Kalt. Perfekt. Genau wie der Mann, der dort oben auf sie wartete. Als sich die Aufzugtüren öffneten, stand Adrian Falkenstein vor den riesigen Fenstern seines Büros. Er drehte sich nicht sofort um. „Sie sind später gekommen, als ich erwartet hatte.“ Helena verschränkte die Arme. „Und Sie sind genauso arrogant, wie die Zeitungen behaupten.“ Zum ersten Mal bewegte sich sein Mundwinkel leicht. Fast wie ein Lächeln. „Mutig.“ „Nicht mutig. Verzweifelt.“ Jetzt drehte er sich um. Und für einen kurzen Moment vergaß Helena, was sie sagen wollte. Adrian Falkenstein war anders als erwartet. Nicht nur wegen seines Aussehens. Nicht wegen seines maßgeschneiderten Anzugs. Sondern wegen seiner Augen. Sie wirkten, als würde er mehr sehen als jeder andere Mensch sehen konnte. „Ihr Vater hat etwas gefunden, das niemals gefunden werden sollte“, sagte Adrian. Helena wurde sofort ernst. „Was meinen Sie?“ Adrian trat näher. „Die Wahrheit hinter dem Untergang Ihrer Familie.“ „Und Sie wissen, wer dahintersteckt?“ „Ja.“ „Wer?“ Adrian schwieg einen Moment. Dann legte er einen Vertrag auf den Tisch. Helena sah darauf. Und ihr Herz blieb stehen. „Was ist das?“ „Ihre einzige Möglichkeit, Ihre Familie zu retten.“ Sie nahm das Dokument nicht an. „Eine Geschäftsvereinbarung?“ „Nein.“ Adrian sah ihr direkt in die Augen. „Eine Ehe.“ Helena starrte ihn an. „Sie wollen, dass ich Sie heirate?“ „Drei Jahre.“ „Sie sind verrückt.“ „Möglich.“ Seine Stimme blieb vollkommen ruhig. „Aber ich bin der einzige Mann, der verhindern kann, dass Ihre Familie ausgelöscht wird.“ Helena wollte gehen. Sie wollte diesen Mann niemals wiedersehen. Doch bevor sie die Tür erreichte, sagte Adrian einen Satz, der sie erstarren ließ. „Helena.“ Sie drehte sich um. „Ihr Vater ist nicht verschwunden.“ Eine eisige Kälte lief ihr über den Rücken. „Er wurde entführt.“ Adrian sah sie an. „Und die Menschen, die ihn haben, wissen bereits, dass Sie heute hier sind.“ In diesem Moment vibrierte Helenas Handy. Eine unbekannte Nachricht. Nur ein einziger Satz. Wir wissen, wer du bist. Und bald weiß es die ganze Welt.

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