Kapitel 10-2

2299 Worte

Ich warte, bis die Schwester mit dem Stapel Bettwäsche das Zimmer verlässt und stehe auf, diesmal problemlos. Die Panik, die mich durchströmt, ist stärker als jedes Schmerzmittel. Ich nehme meine Kopfschmerzen kaum wahr, als ich zu dem Schrank gehe, aus dem die Schwester meine Tasche geholt hat, um einen Blick in ihn zu werfen. Wie ich gehofft hatte, befindet sich meine Bekleidung ebenfalls dort, fein säuberlich zusammengefaltet. Ich werfe einen schnellen Blick auf den Eingang, um mich zu versichern, dass die Tür geschlossen ist, bevor ich meinen Krankenhauskittel abstreife und die Sachen anziehe, die ich gestern getragen habe. Während ich das tue, fällt mir auf, dass nicht nur mein Kopf verletzt ist. Meine komplette rechte Körperseite ist blau und zerschrammt. Dieser betrunkene Idiot.

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN