Kapitel 7

1219 Worte
Lachend lief Anna mit den Jungs aus dem Schulgebäude, wo sie und die Jungs bis vor ein paar Minuten noch Unterricht hatten. Schmunzelnd beobachtete sie die Jungs dabei, wie sie mit ihren Gesichtern irgendwelche Grimassen zogen und Anna damit zum lachen bringen. Durch das ganze Lachen, geht sie schon gebückt und hielt sich dabei den Bauch. „Hör jetzt auf Justin. Ich krieg ja gar keine Luft mehr, mit euren Albernheiten.“ rief Anna lachend und schubste Justin dabei etwas von ihr weg. „Tut mir ja leid. Du wirst von Albert, Jason sein Fahrer abgeholt, oder?“ fragte Justin das grauhaarige Mädchen lächelnd. Kurz nickte Anna und schaute dann sich am Pausenhof um. „Komm mit mir, ich zeig dir, wer Albert ist.“ sprach jetzt Louis dieses mal und zog Anna mit sich hinterher. Die Jungs folgten den beiden auf den Pausenhof raus, da sie bis eben noch in der Aula standen. Draußen angekommen, wartete schon eine Limousine, auf die Louis geradewegs zulief. Das ist doch jetzt nicht ernsthaft der Fahrer von Jason, oder? Oder? Doch, anscheinend schon, dachte sich Anna und versuchte wieder klar zu denken. „Hallo Albert, das ist Anna Morgan. Sie ist das Mädchen, dass du zu Jason fahren musst. Anna, das ist Albert, Jason sein persönlicher Fahrer.“ stellte dieses mal Luca, Anna und Albert sich jeweils vor. „Guten Tag Miss Morgan, steigen sie doch bitte ein.“ bat der Fahrer Albert lächelnd Anna und öffnete ihr dabei die Tür. Bevor Anna jedoch einsteigt, dreht sie sich nochmal zu den Jungs um, umarmte jeden nochmal kurz und blickte dann einmal in die Runde. „Wir sehen uns dann morgen, oder?“ fragte Anna an die Jungs gerichtet, die alle einmal zustimmend nickten. Lächelnd umarmte Anna die Jungs noch einmal und stieg dann in die Limousine. Wie kommt Jason dazu, dass er einen eigenen Fahrer hat und diese krasse Limousine? Wer ist Jason? „Äh Entschuldigung, aber wo wohnt denn Jason, wenn ich fragen darf?“ fragte Anna den Fahrer. Ob ich ihn überhaupt so nennen darf? Albert hieß er, zumindest denkt sie, dass er so hieß. „Mister Owen wohnt natürlich im Owen Tower, Miss.“ Im Tower? „Also sind die Unternehmer seine Eltern? Das hat er mir gar nicht erzählt.“ wunderte sich Anna darüber und war erstaunt, was sie alles von dem Fahrer erfuhr. Albert fing leicht an zu lachen, was Anna leicht lächeln ließ. „Miss Morgan, Jason ist sehr zurückhaltend. Mich hatte es vorhin gewundert, dass er mal ein Mädchen zu sich bittet, dass ich holen soll. Wissen Sie,... er hat nur seine Jungs. Louis, Justin, Luca und John. Diese fünf Jungs sind unzertrennlich. Und alle anderen denken, dass Jason nur auf das Geld aus ist, ein reicher Schnösel sei, aber dass stimmt nicht. Dass ist er nicht und das wird er nie sein. Jason ist ein sehr guter Junge, der mit sehr viel Respekt erzogen wurde. Alles was er will ist, dass er nicht mehr als Krimineller Schnösel bezeichnet und vor allem behandelt wird. Doch das ist anscheinend nicht machbar.“ erzählte Albert Anna. „Kenne Sie denn die Familie schon lange?“ „Oh ja, Mister Owen kenne ich schon seit er 18 Jahre alt ist. Seitdem er diese Firma hat, bin ich sein Fahrer. Vier Jahre später lernte dann die bezaubernde Miss. Owen kennen, dann kam nach drei Jahren die erste Tochter der beiden und dann kam zwei Jahre später Jason zur Welt. Also somit kenne ich diese ganze Familie und wie sie entstand.“ erzählte Albert lächelnd Anna, die sich diese Geschichte interessiert anhört. „Wow. So viele Jahre Arbeit für die Owen Familie? Wird die Arbeit nicht irgendwann langweilig?“ Albert fing lauthals an zu Lachen und schaute dabei in den Rückspiegel, um Anna zu sehen. „Diese Familie wird nie langweilig. Sobald sie mehr Zeit mit Jason und der Familie verbringen, werden sie merken warum es nie langweilig wird.“ gab der Fahrer amüsiert von sich. Albert fuhr in einen Art Tunnel, der zu einer Garage führte. „Da ist ein freier Parkplatz.“ murmelte Anna. „Das hier ist der Parkplatz für die Mitarbeiter, die Familie hat unter diesem Parkplatz, noch einen, der nur für die Owen Familie ist. Er ist komplett Privat. Dort sind nur die Autos und Motorräder der Owen Familie.“ Als die beiden dann unten auf den Parkplatz ankamen, wusste Anna sofort warum sie diesen Privaten Parkplatz hatten. So viele Autos und Motorräder und alle sahen so Schweine teuer aus. „Wow, sind das viele.“ murmelte Anna leise und schaute sich die ganzen Autos dabei an. Nachdem Anna fertig mit sabbern war, kam sie wieder in der Realität an und bemerkte erst jetzt, dass Albert ihr die Autotür aufhält. „Ich bringe sie nach oben, es ist etwas Kompliziert mit den verschiedenen Stockwerken.“ sagte Albert zu Anna und die beiden gehen zum Aufzug, der nach dem Aussehen mehr Wert ist, als ihr ganzes Haus. „Wenn sie in die Wohnung der Familie wollen, was bei ihnen so sein müsste, müssen sie auf den goldenen Knopf hier drücken. Der Aufzug wird sofort nach oben Fahrern und nirgends anhalten. Die Mitarbeiter müssen solange warten, bis die Person oben in der Wohnung angekommen ist.“ erklärte Albert Anna. Wissend nickte Anna und schaute sich die verschiedenen Knöpfe an. Wie viele Stockwerke das wohl sind? Nach kurzem schauen sieht Anna, dass es 106 Stockwerke sind. Mama, das ist vielleicht hoch, denkt sich Anna und schluckte dabei schwer. „Ein Stockwerk unter der Wohnung, ist das Büro von Mister Owen und Miss Owen. Wenn Sie Jason nicht in der Wohnung finden ist er manchmal auch dort und schaut seinem Dad oder seiner Mom beim arbeiten zu.“ „Will er die Firma später übernehmen?“ Wieder nickte Albert. Ich wollte noch etwas darauf erwidern, doch das ´Ping´ unterbrach mich dabei. Wir sind da. „Folgen Sie mir.“ Wow, dieses Wohnzimmer war so unglaublich und vor allem groß. Sehr, sehr groß. Ich folgte Franko in einen Raum, der sich als Küche herausstellte. „Wieso erzählen die Schüler, dass du mich schlagen würdest?“ fragte Mum mich gerade. Die ganze Zeit hatte ich auf Mum gewartet, um mit ihr zu reden. Sie wusste schon länger, dass ich da bin, was sie eigentlich gar nicht duldet. Ich hatte vorhin Albert nicht gefunden gehabt, weswegen ich zum Büro herunter gefahren bin, um ihm Bescheid zu geben, dass er später Anna abholen soll. Doch Mum hatte eben keine Zeit und so wichtig war es nun mal auch nicht. Doch vor ein paar Minuten kam sie nach oben um zu Wissen, warum ich schon wieder nicht in der Schule bin. „Weil diese Schüler von ihren Eltern, falsch erzogene Arschlöcher sind. Tut mir Leid für diese Ausdrucksweise, Miss Owen.“ gab plötzlich eine Stimme hinter mir genervt von sich. Anna. Grinsend drehte ich mich zu ihr um und schaute dann aber wieder schnell zu meiner Mom. Doch die sagte nichts, weswegen ich mich wieder zu Anna umdrehe. „Die Verteidigerin ist da, haben die Jungs dich doch noch Leben gelassen ?“ fragte ich das Mädchen vor mir grinsend. „Fast wäre ich vor lachen gestorben, aber nur fast!“ lachte Anna und kam auf mich zu, um mich zu umarmen.
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