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Der Tausch der Luna – Sages Rache

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Rache
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Gegensätze Anziehung
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Sage kehrt aus dem Grab zurück – unter dem Namen einer anderen Frau.Geleitet von dem gefürchteten Alpha Jasper, schleicht sie sich in den Palast von Alpha Jade ein, dem Alpha, den sie für das Massaker an ihrer Familie verantwortlich macht.Doch als Hass zu Zweifel wird und Rache sich in Verlangen verwandelt, muss Sage sich einer erschreckenden Wahrheit stellen:Was, wenn der Mann, den sie töten will… der Einzige ist, der sie retten kann?

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Kapitel Eins
Sage – Ich-Perspektive „Nein… nein, nein!“ schrie ich, als die Vollstrecker des Alphas meinem Vater in den Bauch schossen. Der Knall der Waffe hallte durch das Haus – scharf und endgültig. Er taumelte und fiel auf die Knie, während sich das Blut schnell durch sein Hemd ausbreitete. Seine Augen trafen meine, voller Dringlichkeit. „Lauf!“ rief er heiser. „Nimm deine Schwester und geh!“ Mein ganzer Körper zitterte, aber ich zwang mich nach vorne. Ich packte die Hand meiner Schwester – sie war wie erstarrt, zitterte so sehr, dass sie kaum stehen konnte – und zog sie mit mir. „Beweg dich!“ rief ich und schleifte sie zur Hintertür. Dann fiel ein weiterer Schuss. Ihre Hand rutschte aus meiner. „Lora!“ schrie ich und drehte mich gerade rechtzeitig um, um zu sehen, wie sie auf die Knie sank. Ihr Körper zuckte einmal, dann wurde sie still. Ich fiel neben sie, meine Hände packten ihre Schultern. „Lora, bleib bei mir!“ Meine Stimme brach, als ich versuchte, sie aufrecht zu halten, doch ihre Augen verloren bereits den Fokus. „Geh… Schwester…“ flüsterte sie schwach. „Verfolgt sie!“ bellte eine Stimme hinter uns. Mein Herz raste, als die Angst die Kontrolle übernahm. Ich rannte. Ich rannte, ohne zurückzusehen, meine Beine trugen mich kaum noch. Mein Atem ging stoßweise, während ich mich immer weiter vorantrieb, verzweifelt auf der Flucht. Dann— Ein brennender Schmerz explodierte in meinem Rücken. Noch ein Schuss. Ich fiel nach vorne und schlug hart auf dem Boden auf. „Lasst uns gehen. Wir haben sie erledigt,“ sagte einer der Vollstrecker, während ihre Stimmen in der Ferne verklangen. Ich konnte kaum atmen. Meine Hand zitterte, als ich sie auf meinen Bauch presste und mich mit letzter Kraft umdrehte. Meine Schwester… mein Vater… Sie lagen reglos da, ihre Körper von Blut umgeben. Der Mann, der uns mit so viel Liebe großgezogen hatte, nachdem unsere Mutter gestorben war… der Mann, der alles für das Rudel gegeben hatte, der mit Loyalität und Ehre gedient hatte… Getötet. Einfach so. Nur weil der Alpha es befohlen hatte. Er hatte einst versprochen, mich zu einem Teil seiner Familie zu machen. Ich sollte seine zukünftige Gefährtin sein. Doch über Nacht änderte sich alles. Anschuldigungen tauchten aus dem Nichts auf. Bewaffnete Männer stürmten unser Zuhause und schrien Verbrechen, die wir nie begangen hatten. Sie hörten nicht zu. Es war ihnen egal. Der Befehl war einfach gewesen: Vernichtet sie alle. Meine Sicht verschwamm, als Dunkelheit sich ausbreitete. Ich wusste, dass ich es nicht schaffen würde. Aber in diesem Moment… schwor ich. Ich schwor, dass das nicht das Ende sein würde. Dass derjenige, der das getan hatte, dafür bezahlen würde. Das Blut meiner Familie würde nicht vergessen werden. Schwere Schritte näherten sich. Stiefel auf dem Boden. Weitere Männer. „Die ganze Familie ist tot,“ sagte einer. Ich zwang meine Finger, sich zu bewegen, nutzte den letzten Rest meiner Kraft. „Warte… diese hier atmet noch,“ sagte eine andere Stimme. Jemand trat näher. Eine große Gestalt kniete sich neben mich. Ich spürte, wie sich seine Hand um meine schloss – fest und warm – doch meine Sicht verschwamm erneut. Alles wurde schwarz. --- Als ich aufwachte, war ich in einem Raum, den ich nicht kannte. Die Luft roch sauber – zu sauber. Nach Desinfektionsmittel. Ich versuchte mich aufzurichten, aber ein stechender Schmerz durchzuckte meinen Bauch und zwang einen Schrei aus meinen Lippen. Die Tür öffnete sich sofort. Ein Mann trat ein. Er war groß, breit gebaut, gekleidet in dunkle Kleidung, die zugleich teuer und praktisch wirkte. Sein Haar fiel ihm leicht in die Stirn, und seine Augen… sie waren kalt. Leer, als hätte er zu viel gesehen. „Wie fühlst du dich?“ fragte er und trat näher. Ich starrte ihn an, mein Verstand hinkte noch hinterher. „Wer sind Sie…?“ brachte ich schwach hervor. „Und wo bin ich?“ Ein kleines Grinsen huschte über sein Gesicht, als er sich auf den Stuhl gegenüber dem Bett setzte, als hätte er alle Zeit der Welt. „Ich bin Alpha Jasper,“ sagte er schlicht. Der Name traf mich sofort. „Alpha Jasper… vom Howlers-Rudel,“ flüsterte ich. Er nickte, als wäre das selbstverständlich. Mein Griff um das Bettlaken verstärkte sich. Ich war im Gebiet des Feindes. Er war der Zwillingsbruder von Alpha Jade – der, den jeder kannte. Der, der vor Jahren verstoßen wurde, nachdem er versucht hatte, die Kontrolle über das Rudel zu übernehmen. Als seine Eltern ihm die Macht verweigerten, ließ er sie vergiften. Sie starben… doch Alpha Jade überlebte und deckte alles auf. Jasper wurde verbannt und gezwungen zu gehen. Seitdem hatte er sein eigenes Rudel aufgebaut. Die Howlers. Und seitdem herrschte zwischen beiden Seiten ständige Spannung – Angriffe, Vergeltung, ein nie endender Krieg. Und jetzt… war ich hier. „Bei dem Blick in deinem Gesicht nehme ich an, du erinnerst dich an alles,“ sagte er ruhig. Meine Brust zog sich zusammen. „Haben Sie mich hergebracht, um mich auszutauschen?“ fragte ich und zwang meine Stimme ruhig zu bleiben. „Oder um meinen Vater zu bestrafen, weil er sich geweigert hat, mit Ihnen zu arbeiten?“ Er lachte leise. „Elder Caden…“ sagte er und lehnte sich etwas zurück. „Ein loyaler Mann. Einer der wenigen, die wirklich daran glaubten, etwas Größerem zu dienen.“ Sein Blick verdunkelte sich leicht. „Vielleicht wären die Dinge anders verlaufen, wenn er die richtige Seite gewählt hätte.“ Er zuckte mit den Schultern, als wäre es bedeutungslos. „Aber das ist jetzt vorbei. Die Toten sind tot. Es hat keinen Sinn, Zeit mit ihnen zu verschwenden.“ Sein Ton war kalt. Distanziert. Genau so, wie ich es erwartet hatte. „Warum bin ich dann hier?“ fragte ich leise. „Wenn Sie mich töten wollen, hätten Sie mich einfach dort liegen lassen können.“ Er lächelte schwach. „Wenn ich dich hätte töten wollen, wärst du nicht hier,“ sagte er. „Hast du eine Ahnung, wie lange du bewusstlos warst? Einen Monat.“ Meine Augen weiteten sich. Ein ganzer Monat? Warum fühlte es sich dann an, als wäre alles gerade erst passiert? „Du fragst dich, warum du noch Schmerzen hast,“ fuhr er fort und beobachtete meine Reaktion. „Du bist nicht wie andere Wölfe. Deine Heilung… hängt von deinem mentalen Zustand ab.“ Ich runzelte die Stirn, verwirrt. „Du heilst erst, wenn du akzeptierst, was passiert ist.“ Seine Worte legten sich schwer auf meine Brust. Vielleicht war das der Grund. Vielleicht weigerte sich ein Teil von mir immer noch zu glauben, dass das alles real war. Ich schluckte schwer und sah ihn erneut an. „Wenn Sie nicht vorhaben, mich zu töten,“ sagte ich langsam, „dann sagen Sie mir die Wahrheit. Warum bin ich hier? Denn ich vertraue Ihnen nicht. Weder Ihnen… noch Ihrem Rudel.“ Er lachte leise. „Selbst nach allem… bist du ihnen immer noch loyal?“ Seine Augen fixierten meine. „Interessant.“ Und aus irgendeinem Grund… machte genau dieses Wort mir Angst.

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