V-6

1075 Worte

„Wir haben genug umeinander gelitten;“ und sie nahm seinen Arm. „Laß uns langsam gehen: jetzt, da wir immer, immer denselben Weg gehen werden.“ Diese armen Straßen links vom Fluß waren voll Volks, das wimmelnd, zur Harmonika, Guitarre und dem Fettgeruch aus den Pfannen der Gassenköche, das Fest der Wahl beging. Ihr Kandidat war so gut wie gewählt; in den engen Schaufenstern stand sein Bild; sie stellten Kerzen davor; die Schenkwirte hängten Lampions hinaus. Die Glocken läuteten das Ave, als feierten sie den Sieg der Armen. „Wie?“ sagte Arnold. „Längst ist mein ganzes Leben auf dich zusammengezogen. Alles hab’ ich an dich gewendet, alles Denken, alles Leiden, dessen ich fähig bin. Das soll irgend einer mir wegtragen, es aus dem Leben schaffen dürfen? Wozu habe ich gelebt, wenn du verschw

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