ANN Der köstliche Duft von Speck und Eiern weckt mich aus meinem Schlummer. Ich strecke mich und sehe mich in Rians Schlafzimmer um. Meine Güte, welcher Tag ist heute eigentlich? Ich fühle mich, als wäre ich eine Woche lang weggetreten gewesen. Ich stehe auf und gehe ins Bad. Während ich mir die Hände wasche, sehe ich in den Spiegel und zucke zusammen. Mein Auge ist zugeschwollen und so geprellt, dass es tiefblau leuchtet. Vorsichtig taste ich das geschwollene, empfindliche Gewebe um meine Augenbraue ab und winse vor Schmerz auf. Verdammt, da habe ich ganze Arbeit geleistet, das steht fest. Mist, ich wünschte, ich hätte dieses Miststück erwischt und ihr mitten ins Gesicht geschlagen. Wie kann sie es wagen, hierherzukommen? Ich wasche mir das Gesicht und versuche, mein Auge zu öffnen,

