Kapitel 31

1238 Worte

31 CHLOE Nikolai lag falsch. Es ist nicht nur das Kleid. Nach dem Mittagessen dringt eine Meute modisch gekleideter Menschen in das Haus ein und bringt alles mit, von Schuhen im Wert eines Kaufhauses bis hin zu Haarstyling-Tools. Alina dirigiert sie alle mit zügiger Effizienz, und bevor ich mich versehe, bin ich gewaschen, gewachst, gezupft, parfümiert, gestylt und geschminkt. Als wir dann tatsächlich zur Kleiderauswahl kommen, fühle ich mich, als hätte ich eine leichte Form der Folter hinter mir, und alles hat eine surreale Atmosphäre. Mein Hochzeitstag – allein diese Worte sind wie etwas aus einem Buch oder Film, eine fiktive Geschichte mit einem Mädchen, das unmöglich ich sein kann. Heiraten war nie mein Traum. Nicht so wie für manch andere Frauen. Es war einfach etwas, von dem ich

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