KAPITEL 33

1417 Worte

***ESTHER*** Die Nacht wurde schwer und dunkel. Die Kälte presste sich gegen meine Haut und machte das Atmen schwer. Das Mondlicht warf einen schwachen Schein, der Nebel über den Schlossgebäuden sichtbar machte. Ich umklammerte meine Laterne fester, ihr flackerndes Licht war das Einzige zwischen mir und der Dunkelheit. Jeder Schritt, den ich machte, fühlte sich falsch an, und das Rascheln der Blätter klang wie ein Flüstern, das mir sagte, ich solle umkehren. Ich wusste, dass ich nicht hier draußen hätte sein sollen. Nicht zu dieser Stunde. Nicht an diesem Ort. Aber eine Mutter geht durch die Hölle für ihr Kind — und heute Nacht tat ich genau das. Das war es, was ich schon seit einer Weile tat, trotz all dem Hass, den ich dafür empfand. Die Silhouette des Schlosses verschwand schließli

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