***CONRY*** Die Nacht zog sich zu still hin. Ich saß allein in meinem Arbeitszimmer und starrte in das Kerzenlicht, während es langsam herunterschmolz. Die Flammen tanzten über die Bücher und Karten, die auf dem Tisch vor mir ausgebreitet lagen. Der Krieg kam. Ich konnte ihn in meinen Knochen spüren. Es war nur eine Frage der Zeit, bis er unsere Tore erreichte. Der Raum roch nach Tinte, altem Papier und brennendem Wachs — dieselbe Luft, die ich seit Tagen eingeatmet hatte, so sehr, dass sie mich krank machte. Mein Kopf schmerzte von schlaflosen Nächten und Entscheidungen, die Blutvergießen verlangten. Ich lehnte mich in meinem Stuhl zurück, rieb mir mit einer Hand über das Gesicht und seufzte schwer. Als ich schließlich von den Karten aufblickte, ergoss sich das silberne Licht des Mond

