Schatten in der Nacht-1d

796 Worte

„Er kannte deine Mutter“, blaffte sie. „Das ist jetzt die Geschichte? Und wir sollen sie einfach glauben?“ Chase trat näher, mit ruhiger, aber bestimmter Stimme. „Das reicht, Natalie.“ Sie starrte ihn einen Moment lang an. „Du beschützt sie mehr als dieses Rudel.“ „Nein“, sagte er. „Ich beschütze die Wahrheit. Und das ist mehr, als du je getan hast.“ Ihr Gesicht zuckte. Einen Moment lang sah ich etwas unter der Oberfläche – Unsicherheit, vielleicht sogar Angst –, aber es verschwand so schnell, wie es gekommen war. Sie drehte sich mit leiser Stimme zu mir um. „Du glaubst, du findest dich selbst, Storm. Aber du gräbst nur Geister aus.“ Und damit verschwand sie im Flur. *** Ich konnte kaum schlafen. Der Satz aus meinem Traum hallte noch in meinen Ohren wider. „Das Kind trägt den Nam

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