Die Wärme des Feuers war verschwunden, und die Menge hatte sich zerstreut. Die Nacht fühlte sich kälter an, doch ich zitterte nicht. Mein Herz pochte laut in meiner Brust, lauter als das Knistern der letzten Glut. Ich versuchte, mich zu beruhigen, meinen Atem zu verlangsamen. Dann spürte ich ihn.
„Storm.“
Die Stimme war tief, ruhig, unmöglich zu ignorieren. Ich drehte mich um. Chase kam auf mich zu, seine große Gestalt schnitt durch die Schatten, als gehörte er selbst zur Nacht.
„Alpha“, sagte ich, meine Stimme kaum hörbar.
Er blieb direkt vor mir stehen, seine stechend blauen Augen fixierten meine. „Ich wollte dich finden, bevor die Nacht endet.“
Ich nickte. „Was gibt es?“
Sein Blick wurde ein wenig weicher. „Du bist anders. Ich sehe es. Du passt nicht in das übliche Schema.“
Ich schluckte. „Ich weiß.“
Chases Stimme wurde noch leiser. „Ich will dich nahe bei mir. An meiner Seite.“
Ich blinzelte. „Was meinst du damit?“
Er trat ein wenig näher, aber nicht zu nah – gerade genug, um die Stärke zu spüren, die von ihm ausging. „Ich möchte, dass du Teil meines inneren Kreises wirst. Eine ehrenvolle Position, Storm. Du wirst geschützt, respektiert. Du wirst Dinge lernen, die anderen verborgen bleiben.“
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Mein Herz raste bei seinen Worten. Es war ein Angebot, das niemand im Rudel je ablehnen würde. Doch ich zögerte.
„Ich... schätze das“, sagte ich langsam. „Aber ich muss ehrlich sein. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das will.“
Chases Augen verengten sich leicht. „Du meinst, du lehnst ab?“
Ich senkte den Blick, dann sah ich ihn wieder an. „Ja. Ich schätze meine Unabhängigkeit. Ich muss meinen eigenen Weg finden, ohne zu eng an jemanden gebunden zu sein – selbst nicht an den Alpha.“
Er blinzelte überrascht, sein Gesichtsausdruck war nicht zu deuten. „Du bist nicht wie die anderen. Du sagst, was du denkst, aber das ist nicht üblich. Es ist selten, dass man mir widerspricht.“
„Ich bin nicht wie die anderen“, sagte ich leise. „Und ich habe keine Angst, Nein zu sagen.“
Er atmete tief durch und lächelte dann langsam und schwach. „Deshalb interessierst du mich.“
Ich runzelte die Stirn, verwirrt. „Interessierst? Ich dachte, es geht um das Rudel.“
„Das tut es“, sagte er. „Aber es geht auch um dich. Ich möchte sehen, wozu du wirklich fähig bist. Ich will dich in meiner Nähe – nicht nur wegen deiner Stärke, sondern wegen dir.“
Mein Herz zog sich zusammen. „Ich weiß nicht, ob ich für diese Art von Nähe bereit bin.“
Chase trat einen Schritt zurück und verschränkte die Arme. „Dann wirst du die Erste sein, die es bereut.“
Ich starrte ihn an und versuchte, die Herausforderung in seinen Augen zu erkennen. „Vielleicht. Oder vielleicht bin ich die Erste, die standhaft bleibt.“
Er lachte leise, ein Geräusch, das sowohl warm als auch gefährlich klang. „Mutig. Das gefällt mir.“
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Wenn du möchtest, kann ich weitere Teile der Geschichte ins Deutsche übersetzen oder bei anderen Anliegen helfen. Lass es mich einfa wissen! Eine Stille legte sich zwischen uns. Das Rudel war nun verschwunden, die Nacht ruhig, nur unterbrochen von den fernen Geräuschen der Grillen.
Paiges Stimme holte mich zurück. „Storm, alles in Ordnung?“
Ich drehte mich um und sah ihren besorgten Blick. „Ja. Es gibt nur viel zum Nachdenken.“
Sie lächelte sanft. „Er ist es nicht gewohnt, ein Nein zu hören.“
Ich nickte. „Ich auch nicht.“
Chases Blick verweilte auf mir, als er davonging, aber ich sah nicht zurück. Mein Geist war in Aufruhr.
War es töricht von mir, abzulehnen? Oder war dies der erste echte Schritt, zu der zu werden, die ich sein sollte?
Nur die Zeit würde es zeigen.
Ich blieb wie angewurzelt stehen, als Chases große Gestalt in den Schatten verschwand. Meine Brust fühlte sich eng an – teils aus Angst, teils wegen etwas, das ich noch nicht benennen konnte.
Paige trat näher, ihre Augen suchten meine. „Storm, willst du das wirklich einfach so aufgeben? Ihn aufgeben?“
Ich zuckte mit den Schultern und versuchte, gelassen zu klingen. „Es geht nicht darum, wegzulaufen. Ich muss nur sicher sein, dass ich mich in all diesen... Rudel-Politiken nicht selbst verliere.“
Paiges Stimme wurde ernst. „Du bist nicht allein, weißt du. Das ganze Rudelding? Es ist kompliziert. Aber Chase – er ist nicht nur ein Alpha. Er ist anders.“
Ich biss mir auf die Lippe, unsicher, ob ich das glauben wollte. Anders bedeutete nicht immer besser. „Anders kann gefährlich sein.“
Sie lachte leise. „Sicher. Aber er ist mächtig. Und ich glaube, er kümmert sich wirklich.“
Ich blickte zu den Sternen hinauf, mein Geist wirbelte. Sorge oder Kontrolle? Könnten diese beiden jemals dasselbe sein?
Später, als der Mond höher stieg, fand ich mich allein wieder, wanderte am Rand des Waldes entlang. Die kühle Nachtluft strich über mein Gesicht und versuchte, den Sturm in mir zu beruhigen.