Die Luft knisterte von etwas, das ich nicht verstand. Meine Handfläche brannte, das Mal war roh und lebendig. Chases Geheimnis lastete schwer auf uns beiden wie ein Sturm voller Blitze. Er trat einen Schritt zurück, die Augen voller Reue. „Ich habe es dir nie erzählt, weil ich Angst davor hatte, was es anrichten würde – mit uns.“ Ich sah ihn an und versuchte, hinter dem Schatten seines Geständnisses den Mann zu finden, den ich liebte. „Du bist immer noch er“, sagte ich. „Was auch immer in deinen Adern fließt, du hast dich entschieden, hier bei mir zu stehen.“ Er spannte die Zähne an. „Das ist das Problem. Ich habe es nicht gewählt. Es wurde für mich gewählt.“ Der Herzstein pulsierte zwischen uns. Das schwarze Kristallgewebe schimmerte in seinem Inneren. Vorsichtig streckte ich die Hand

