Ein ungewöhnliches Bündnis-1b

681 Worte

Der Boden unter meinen Füßen fühlte sich falsch an – weich wie Asche, aber es hatte nicht geregnet. Jeder Schritt sank ein wenig zu tief ein, als atme etwas unter der Erde. Natalie folgte ihr nicht. Ich drehte mich um. „Du sagtest, sie hätten mich auserwählt.“ „Das haben sie“, sagte sie. „Nicht mich.“ „Dann komm trotzdem.“ Sie schüttelte den Kopf. „Das ist nicht meine Prüfung. Es ist deine.“ Die Bäume bogen sich nach innen, als ich allein ging, und die Luft wurde dichter. Das Flüstern hörte nicht auf. Es umkreiste mich wie ein Gesang, wie ein Zauber, der sich noch nicht vollendet hatte. Dann öffnete sich der Wald. Eine Lichtung – totenstill und in silbernes Mondlicht getaucht. In ihrer Mitte stand ein Altar aus Stein, in der Mitte gespalten. Und darauf eine Gestalt, grau gehüllt, d

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