Kapitel 16-3

1081 Worte

Die nächsten drei Tage arbeite ich an Beths Portrait. Sie ist ein sehr geduldiges Modell, und ich bin so beschäftigt, dass ich kaum an Julian denke. Nur nachts habe ich die Gelegenheit, ihn zu vermissen – die kalte Leere meines Kingsize-Betts zu spüren, wenn ich darin liege und mich nach seiner Umarmung sehne. Er hat mich so abhängig gemacht, dass eine Woche ohne ihn sich wie eine grausame Bestrafung anfühlt – eine, die ich definitiv schlimmer finde als jede sexuelle Folter, die mein Peiniger mir bis jetzt auferlegt hat. »Hat Julian gesagt, wann er wieder zurückkommt?«, frage ich Beth, als ich die letzten Feinheiten am Bild beende. »Er ist jetzt schon sieben Tage lang weg.« Sie schüttelt den Kopf. »Nein, aber er wird wieder so schnell wie möglich hier sein. Er kann nicht von dir getrennt

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