Kapitel 9-1

448 Worte

9 Nora Ich wache langsam und schrittweise auf. Zuerst fühle ich, wie mein Haar auf meinem Gesicht kitzelt. Danach spüre ich die Wärme der Sonne auf meinem nackten Arm. Einen Moment lang schweben meine Gedanken in diesem sanften Stadium zwischen Schlafen und Wachsein, zwischen den Träumen und der Wirklichkeit. Ich lasse meine Augen geschlossen. Ich möchte nicht komplett aufwachen, weil es gerade so schön ist. Auf einmal rieche ich Pfannkuchenduft, der aus der Küche herüberzieht. Ich lächele. Es ist Wochenende, und meine Mama hat beschlossen, uns einmal wieder zu verwöhnen. Sie macht Pfannkuchen eigentlich immer zu besonderen Anlässen, aber manchmal auch einfach so. Die Haare kitzeln mich wieder, und ich bewege unwillig meinen Arm, um sie aus meinem Gesicht zu entfernen. Jetzt bin ich

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