Kapitel Achtunddreißig Ein Klopfen weckt mich auf. Ich schaue mich erschöpft um und frage mich, wo ich bin. Dann kommt alles wieder hoch, auch die Tatsache, dass ich bei Honey bin. »Schwesterchen, du wirst mich anhören wollen«, schreit Honey. »Hopp, hopp!« Ich stehe auf, stolpere zur Tür und öffne sie. »Was?« Honey tritt zurück. »Wenn ich es mir recht überlege, kannst du dir auch erst die Zähne putzen.« Sie ist beleidigt, weil sie meinen Geruch riecht? Welche Ironie. Jetzt, wo ich nicht mehr so überwältigt bin, kann ich alle möglichen unangenehmen Dinge wahrnehmen – Katzenstreu, Honeys Lederjacke, ihr Antitranspirant und einen schwachen Hauch von Fabios ekligem Parfüm. Aber fair ist fair, also putze ich meine Zähne mit einer Ersatzzahnbürste und spritze mir etwas Wasser ins Gesic

