Chapter 10

1264 Worte

Die Luft im Arbeitszimmer war so d**k, dass man kaum atmen konnte. Der Duft von Ozon und Zeder war nicht mehr nur ein Geruch, sondern eine physische Last, die im Takt der unregelmäßigen Schläge zweier Herzen pulsierte, die gewaltsam auseinandergerissen und dann wieder zusammengefügt worden waren. Kaelen blieb auf den Knien, seine Stirn berührte fast den Boden. Er sah aus wie ein Mann, der die Sonne untergehen gesehen hatte. Seine breiten Schultern, normalerweise ein Symbol für seine unerschütterliche Stärke, zitterten. „Elara“, würgte er hervor, wobei der Name wie ein Gebet und ein Schluchzen klang. „Ich ... ich habe es gespürt. Selbst als du fort warst, hat mein Wolf nie aufgehört zu suchen. Ich dachte, ich würde verrückt werden. Ich dachte, ich würde von der Göttin bestraft.“ „Du wurd

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